Malaria
Malaria zählt zu den wichtigsten und gefährlichsten parasitären Erkrankungen des Menschen. Die Malariaerreger werden durch weibliche Stechmücken übertragen, vorwiegend in den Nacht- und Dämmerungsstunden. Die Malariaerreger verbreiten sich nach dem Stich über den Blutweg in die Leber, vermehren sich dort und befallen dann die roten Blutkörperchen.
Durch diesen Befall kommt es dann zum Krankheitsbild der Malariaerkrankung, die mit hohem Fieber (Temperaturen über 38 Grad) einhergeht. Weiters sind Symptome wie Durchfall, Leberfunktionsstörungen sowie Störungen der Herz- und Atemfunktion möglich.
Deshalb ist der rasche Einsatz der richtigen Therapie lebenswichtig. Die Zeit zwischen Infektion und Auftreten der Krankheitssymptome (Inkubationszeit) kann zwischen 8 Tagen bis zu mehreren Monaten betragen.
Da es sich bei Malaria (Malaria tropica) um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, muss bei hohem Fieber nach einem Aufenthalt in einem Malariagebiet unbedingt mit einer erfahrenen Ärztin bzw. einem Arzt Kontakt aufgenommen werden. Eine prophylaktische Einnahme von Malaria-Medikamenten während einer Reise in einem Malariagebiet ist daher sinnvoll und empfehlenswert.
