Krebs
Was ist Krebs?
In der medizinischen Fachsprache bezeichnet Krebs einen bösartigen Tumor. Dabei kommt es zu einem unkontrollierten Zellwachstum, das sich auch im Körper ausbreiten kann und dann so genannte Metastasen bildet.
Wieso die Körperzellen mit dem unkontrollierten Wachstum beginnen, ist bis heute nicht ganz klar. Als gesichert gilt, dass neben fortgeschrittenem Alter das Rauchen, familiäre Veranlagung und eine Virusinfektion als Hauptursachen für Krebs gelten.
Krebs ist nach wie vor mit Vorurteilen und Unsicherheiten verbunden, die psychische Belastung ist oft extrem hoch. Hier hilft die Psycho-Onkologie den Patientinnen, innere Ruhe zu finden und die Krankheit seelisch zu meistern.
Angesichts der Tatsache, dass ärztliche Kunst und Hightech-Medizin nicht immer das Überleben sichern können, rückt die Lebensqualität der Patientinnen in den Mittelpunkt. Hier gilt auch für die modernste Medizin der Satz: "Nicht dem Leben Jahre geben, sondern den Jahren Leben geben".
Jährlich erkranken in Österreich etwa 35.000 Menschen an Krebs. Krebserkrankungen zählen somit zu den häufigsten Erkrankungen, sie sind die zweithäufigste Todesursache weltweit. Nicht nur ältere Menschen können an Krebs erkranken, sondern auch junge Erwachsene und Kinder. Für das nächste Jahrzehnt muss mit einem weiteren Anstieg der Neuerkrankungen gerechnet werden.
Es gibt unterschiedlichste Maßnahmen, um Krebs zu behandeln. Ziel ist dabei immer, die Tumorzellen und das Tumorgewebe abzutöten bzw. zu entfernen. Neben der operativen Entfernung des Tumors kommen vor allem die Strahlentherapie und eine medikamentöse Behandlung mit Substanzen, die das Zellwachstum hemmen, die so genannte Chemotherapie, zur Anwendung. Weil insbesondere die Chemotherapie viele Nebenwirkungen mit sich bringt, bemüht sich die Krebsforschung, neue Wege zu gehen.
Einen neuen Ansatz stellt dabei die „zielgerichtete Therapie“ dar. Durch eine gezielte Hemmung von spezifischen Signalwegen der Tumorzelle soll auf die Zellproliferation (Zellwachstum) sowie die Apoptose (Zelltod) eingewirkt werden. Zwei Wirkstoffgruppen stehen hierbei im Wesentlichen zur Verfügung: Monoklonale Antikörper und „small molecules“.
Zu unseren momentan am Markt befindlichen Produkten gehören Zytostatika (Zellwachstumshemmer), die teilweise seit Jahrzehnten bei Bluterkrankungen oder Eierstockkrebs eingesetzt werden.
Einen Klassiker unserer Produktpalette stellt ein Präparat gegen Chemotherapie- und Strahlentherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen dar.
Des Weiteren bieten wir zielgerichtete Therapeutika im Einsatz gegen fortgeschrittenen Brustkrebs, metastasierten Nierenkrebs sowie Blutkrebs an.
GSK ist eines der forschungsintensivsten Unternehmen weltweit und so wurden allein im Jahr 2010 drei neue Zulassungen für den Kampf gegen Krebs erwirkt. Darüber hinaus zählt unsere klinische Forschung im Bereich der Krebstherapie zu den hoffnungsträchtigsten der gesamten Pharmabranche.
Weitere Informationen:
Unsere Patientenbroschüre zum Thema Nirenkrebs und ITP können Sie hier herunterladen.
Patienteninformation Nierenkrebs – Von Patient zu Patient
zum Download
Patienteninformation ITP – Von Patient zu Patient
zum Download