Österreich

Herz/Kreislauf

Herz-/Kreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in den hoch entwickelten Industrieländern, also in den USA und Europa, somit auch in Österreich und zu den am häufigsten tödlich verlaufenden Erkrankungen. So führten sie auch im Jahr 2002 in der Statistik der Todesursachen mit 48,5%. Ischämische Herzerkrankungen waren in 21,5% aller Todesfälle, ischämische Erkrankungen des Gehirns in 10,7% die Todesursache. Ischämisch bedeutet mangelnde Durchblutung bzw. örtliche Blutleere. Männer haben eine mehr als doppelt so hohe Sterberate durch Herzinfarkt wie Frauen.

Anzumerken ist, dass seit 1992 die Todesursache "Herz-/Kreislauferkrankungen" um fast ein Drittel rückläufig ist. Diese Tatsache ist sicherlich auf bessere therapeutische Maßnahmen und zum Teil auf ein besseres Ernährungs- und Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zurückzuführen.

In der Medizin beschäftigen Herz-/Kreislauferkrankungen neben dem Allgemeinmediziner, den Internisten, den Kardiologen, den Angiologen, den Herz-/Gefäßchirurgen und den Neurologen. Große Bereiche der Rehabilitativmedizin sind mit den Folgen von Herz-/Kreislauferkrankungen befasst.

(Auszug aus Pharmig Skriptenreihe 2006)

Tun Sie sich und Ihrem Herzen öfter einmal etwas Gutes!

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