Therapiebereich Haut
Die Dermatologie befasst sich mit nichtinfektiösen/infektiösen Hauterkrankungen (wie z.B. Akne, diverse Ekzeme, Psoriasis, Neurodermitis, Warzen, etc.) sowie mit gut- und bösartigen Hauttumoren.
- Abgrenzung von Innen und Außen
- Schutz vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlen, Verletzungen, Krankheitserregern, Fremdsubstanzen, etc.
- Schutz vor Wärmeverlust bzw. Überhitzung
- Schutz vor Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Protein(=Eiweiß)verlusten
- Aufnahme von Berührungs- und Druckreizen
- Temperatur- und Schmerzempfindung
- Wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie.
Die äußere Haut gliedert sich prinzipiell in drei Hauptschichten: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subcutis). Lederhaut und Oberhaut bilden zusammen die Cutis.
Die Haut verträgt den pH-Wert von 5,5 am besten und ist von verschiedenen Bakterien und Pilzen, der sogenannten Hautflora, besiedelt.
Zur Reizaufnahme ist die Haut mit unterschiedlichen Typen von Rezeptoren (= Andockstelle der Zelle, typischerweise Zelloberfläche) ausgestattet: Schmerz-, Druck-, Temperatur-, Dehnungs-, Tast- und Haarfollikelrezeptoren.
Eine Besonderheit der menschlichen Haut ist die veränderliche Pigmentierung, die eine Anpassungs- und Schutzmöglichkeit gegen UV-Strahlen darstellt. Die ethnisch verschiedenen Hautfarben der Menschen resultieren aus den jeweiligen Hauttypen.
Kopfschuppen und seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut
Als „seborrhoische Dermatitis“ oder „seborrhoisches Ekzem“ wird ein Hautausschlag (eine Rötung) bezeichnet, der vor allem auf der Kopfhaut und im Gesicht auftritt und meist mit Schuppungen sowie oft mit Juckreiz verbunden ist.
Die Erkrankung kommt zum einen in den ersten drei Lebensmonaten vor und wird dort volkstümlich als Grind oder Kopfgneis bezeichnet und zum anderen insbesondere zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Betroffen sind ca. 5 % der Gesamtbevölkerung, wobei die mildeste Form der Erkrankung, nämlich die Kopfschuppen, je nach Quelle bei 20-70 % der Erwachsenen zu finden sind. Männer erkranken häufiger als Frauen und im Winter kommt es durch den Mangel an UV-Licht oft zu einer Verschlechterung.
Die Beschwerden äußern sich vor allem im bereits angesprochenen Hautausschlag mit Schuppen, der die behaarte Kopfhaut, die Haut um die Nase und Ohren, das Kinn, die Augenbrauen und die Augenlider betreffen kann. In manchen Fällen können auch die Brust und der Rücken betroffen sein. Ein Juckreiz kann auftreten, kann aber auch fehlen.
Durch Kratzen kann die Haut verletzt werden und sich zusätzlich entzünden und bluten, was aber in aller Regel ohne Narbenbildung abheilt.
Die genaue Ursache für das seborrhoische Ekzem ist nicht vollständig geklärt – der wichtigste Faktor für den Ausbruch der Erkrankung dürfte jedoch eine Reaktion auf Stoffwechselprodukte des Hefepilzes Malassezia sein. Diese Pilze sind eigentlich harmlos und auch auf normaler Haut zu finden, vermehren sich jedoch bei den Betroffenen übermäßig und begünstigen so die Erkrankung.
Außerdem spielen noch folgende Faktoren eine Rolle:
- Eine gewisse genetische Prädisposition
- Neurologische und psychische Störungen
- Schwäche des Immunsystems, wie z.B. bei HIV/AIDS Patienten
- Stress
- Alkohol
- Schwitzen, atmungsinaktive Kleidung oder zu fettige Hautpflegeprodukte
- Bestimmte Medikamente
Eine Heilung im eigentlichen Sinne ist nicht möglich - es können jedoch längere beschwerdefreie Zeiträume erreicht werden.
Die Behandlung erfolgt in erster Linie lokal durch Wirkstoffe, die sich gegen den Pilz richten, die Entzündung lindern, die überschießende Schuppenbildung normalisieren bzw. die Schuppen aufweichen. Zu diesen zählen unter anderem Ciclopirox-Olamin, Ketoconazol, Flutrimazol, Selen-Sulfid und Zink-Pyrithion, die allesamt als Shampoos am Markt verfügbar sind.
Des Weiteren kann man die Schuppen auch mechanisch lösen. Nur in schweren Fällen ist eine systemische Behandlung notwendig.
Trockene Haut ist sehr feinporig, sie ist rau, leicht rissig und spröde. Meist ist sie gespannt und häufig juckt sie. Außerdem reagiert sie empfindlich auf Temperatureinflüsse. Bei sehr trockener Haut kann sich ein sogenanntes Austrocknungsekzem bilden, bei dem die Haut vor allem nach dem Duschen oder Waschen schuppt, gerötet ist und juckt.
Trockene Haut hat zu wenig Fett und/oder Feuchtigkeit. Geeignete Reinigungs- und Pflegeprodukte können dazu beitragen, dass die Haut wieder elastisch und geschmeidig wird .
Die PHYSIOGEL® Pflege- und Reinigungsprodukte sind besonders hautschonend und speziell für empfindliche, trockene, gereizte oder gerötete Haut und für strapaziertes Haar entwickelt worden.

PHYSIOGEL® Produkte sind so gut verträglich, dass sie auch für sensible Baby- und Kinderhaut geeignet sind!
Alle PHYSIOGEL® Pflegeprodukte enthalten die sogenannte Derma-Membran-Struktur (DMS®), die aufgrund Ihrer innovativen Galenik Vorteile gegenüber herkömmlichen Öl-in-Wasser(O/W)- und Wasser-in-Öl (W/O)-Emulsionen aufweist. Die in lamellarer Struktur vorliegende DMS® ist der natürlichen Hautbarriere nachgebaut und so können die hautverwandten Lipide tief in die Epidermis-Schichten transportiert werden und Feuchtigkeitsverluste ausgleichen.
Alle PHYSIOGEL® Pflegeprodukte sind frei von möglichen Allergieauslösern wie Parfum, Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Silikon, Mineralöl (Paraffin).
Dank eines aufwendigen Hightech-Produktionsverfahrens wird bei der Herstellung aller PHYSIOGEL® Pflegeprodukte auf Emulgatoren verzichtet. Dadurch wird der sogenannte ‚Auswasch-Effekt‘ verhindert.
Für die tägliche Basispflege trockener, empfindlicher Haut sowie bei Neigung zu Hautallergien wird die PHYSIOGEL® Creme (75ml) und Body Lotion (200ml) empfohlen.
Besonders geeignet bei trockener, juckender und geröteter Haut sowie bei Neurodermitis und Hautallergien sind die PHYSIOGEL® A.I. Produkte (A.I. steht für Anti-Irritans). Sie reduzieren Hautirritationen, Rötungen und Juckreiz. Alle PHYSIOGEL® A.I.-Produkte enthalten neben DMS® die hauteigene Substanz PEA (Palmitoylethanolamin), die der Haut doppelt gut tut: PEA wirkt 1. anti-oxidativ und fängt freie Radikale und 2. beruhigend und juckreizlindernd.
Von der PHYSIOGEL® A.I. Serie gibt es ein Creme (50ml), Lotion (200ml), Lipolotion (200ml) und eine Sonnencreme mit LSF 25 (50ml).
Ein weiteres Produkt von PHYSIOGEL® ist das Shampoo (200ml), das sich hervorragend für die regelmäßige, schonende Haarwäsche eignet und auch für die gesamte Körperwäsche bei empfindlicher Haut eingesetzt werden kann. PHYSIOGEL® Shampoo PLUS (150ml) enthält zusätzlich Panthenol, das die Kopfhaut regeneriert und beruhigt.
Seit kurzem gibt es von Physiogel® eine Dusch-Creme (150ml). Sie ist zum täglichen Duschen und Waschen bei empfindlicher, trockener und juckender Haut geeignet, aber auch für das Gesicht (Abschminken) und zum Händewaschen sowie für Babys und Kinder.
Die Physiogel® Dusch-Creme enthält besonders milde und hautverträgliche Inhaltsstoffe. Durch DMS® (Derma-Membran-Struktur = Hightech-Creme-Basis) mit hautverwandten Lipiden und feuchtigkeitsspendenden Substanzen wird die Haut bereits beim Reinigen gepflegt. Selbst empfindliche, trockene Haut wird spürbar zart und geschmeidig.
Weitere Informationen unter: www.physiogel.com
Aktualisiert im April 2012
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