Kontakt: Martha
Bousek, 01/970 75/501, martha.bousek@gsk.com.
22. Februar 2010
GSK unterstützt Patientengruppen in Österreich
€ 20.000,- an fünf Selbsthilfevereine im Jahr 2009; Europa: rund 5,4 Mio. € an 390 Organisationen; Veröffentlichung der finanziellen Beiträge seit 2006 im Web
Die forschende Pharmaindustrie entwickelt innovative Arzneimittel bzw. Impfstoffe und optimiert die Behandlungsmöglichkeiten zu Vorbeugung und Therapie. Die Selbsthilfegruppe wiederum kennt die Bedürfnisse der PatientInnen und weiß, wie diese ihre Krankheit erleben. Bei guter Zusammenarbeit profitieren die PatientInnen und das Gesundheitssystem, vorausgesetzt, dass die Geldströme offengelegt werden und dass die Selbsthilfegruppe ihre Unabhängigkeit behält.
„Wir möchten der Patientengruppe definitiv nicht zu nahe treten. Wir haben uns dazu verpflichtet, dass wir maximal ein Viertel des Gesamtbudgets fördern, dass wir selbst keine Selbsthilfegruppe gründen und dass die Unterstützung ausdrücklich in keinerlei Zusammenhang mit Sales steht. Daher ist es klar, dass die Kontaktperson, die auch den schriftlichen Vertrag mit der Gruppe abschließt, aus meinem Team kommt.“, sagt Dr. Hardo Fischer, Regulatory & Medical Director von GSK Österreich.
Im Jahr 2009 hat GSK Österreich die Österreichische Lungenunion (ÖLU), die Parkinson Selbsthilfe (Dachverband und Niederösterreich), die Selbsthilfegruppe Pulmonale Hypertension (Lungenhochdruck) und den Verein Positiver Dialog (HIV/AIDS) mit einem Gesamtbetrag von 20.000,- € unterstützt. Mit diesem Beitrag finanzieren die Patientengruppen Publikationen, Patiententreffen, Aktivitäten für die Mitglieder oder Basisarbeit, wie beispielsweise die Aufrechterhaltung des Bürobetriebs.
GSK hat sich als erstes Pharmaunternehmen bereits vor vier Jahren dazu entschieden, auf den lokalen Websites in Europa alle Geldströme an Patientengruppen offen zu legen. In der Rubrik „Für Patientinnen“ finden Sie unter www.glaxosmithkline.at detaillierte Informationen über die Höhe der finanziellen Unterstützung, den Verwendungszweck, den prozentuellen Anteil am Gesamtbudget der Gruppe und die Dauer der Zusammenarbeit. Diese proaktive Veröffentlichung hat dazu beigetragen, dass GSK von der unabhängigen Organisation OneWorldTrust als transparentester Großkonzern ausgezeichnet wurde.
Details Österreich: http://www.glaxosmithkline.at/patientin-patientengruppen-jahre09.html
Details weltweit: http://www.gsk.com/responsibility/patient-groups/patient-group-funding.htm
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
15. Februar 2010
Information für Ärzte: Sechsfachimpfstoff für Kinderimpfprogramm in Österreich lieferbar
Gute lokale Liefersituation
Ausgehend von Pressemeldungen zum Lieferengpass des 6-fach-Kombinationsimpfstoffes gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und Haemophilus influenzae Typ b in Deutschland wird bei uns immer wieder die lokale Liefersituation angefragt.
In Österreich wurden am 25. Jänner alle ausständigen Bestellungen ausgeliefert. Wir haben derzeit einen ausreichend hohen Lagerbestand, so dass alle Bestellungen im Rahmen des Kinderimpfkonzeptes für die nächsten Wochen erfüllt werden können. Eine weitere Lieferung erwarten wir noch im Februar 2010.
Für weitere Fragen zur Lieferbarkeit des Sechsfachimpfstoffes steht Ihnen Frau Mag. Renée Gallo-Daniel, Head Public Vaccine, unter 01/970 75-514 oder at.info@gsk.com jederzeit gerne zur Verfügung.
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
10. Februar 2010
Neue Vertriebsstruktur bei GlaxoSmithKline
Fünf Therapy Leads: Respiratory, Vaccines, ZNS, Oncology & Hospital sowie Internal, Urology, plus: Business Development & Commercial Excellence
Seit Jänner 2010 haben bei GSK Pharma in Österreich fünf Therapy Leads die Gesamtverantwortung für Budget und Strategie eines Therapiegebietes mit Teams bis zu 20 Personen. In Ergänzung dazu gibt es eine Abteilung „Business Development & Commercial Excellence“.
Mag. Evelyn Schödl, General Managerin: „Business Development, Individual Empowerment und Flexibility haben bei GSK oberste Priorität. Unser neues Vertriebsmodell soll unsere Strategie „Grow a diversified global company“ unterstützen. Besonders freut uns, dass wir alle neuen Managementpositionen aus unserem internen Talent Pool besetzen konnten.“
Mag. Eduard Huber (48), Therapy Lead Internal, Urology, war zuletzt als Sales Manager für Metabolics & Urology zuständig. Nach 12 Jahren in der Branche und nebenberuflichem Jus-Studium ist er 1998 bei GSK, damals noch SmithKline Beecham, im Sales Bereich eingestiegen.
Mag. Petra Reinbacher-Gjukic (45), Therapy Lead ZNS, hat ihre Karriere bei GSK vor fünf Jahren als Pharmareferentin gestartet. Die studierte Archäologin mit Zusatzausbildung zur diplomierten Kommunikationstrainerin war im letzten Jahr als Sales Managerin für ZNS zuständig.
Dr. Stefan Efthimiou (42), Therapy Lead Vaccines, ist Ende 2005 bei GSK als Produkt Manager eingetreten und hat die letzten zwei Jahre als Senior PM COPD das umsatzstärkste Produkt von GSK betreut. Der gebürtige Grieche hat Biologie studiert mit Schwerpunkt Meeresbiologie.
Mag. Nina Thill (35), Therapy Lead Respiratory, war als Senior PM Asthma für die Bereiche Respiratory & Antiinfektiva und somit ebenfalls für den Blockbuster von GSK verantwortlich. Die studierte Biologin mit abgeschlossenem Werbelehrgang an der WU Wien ist seit vier Jahren bei GSK.
Dr. Robert Freitag (50), Therapy Lead und BU Director Oncology & Hospital, hat Biochemie studiert und ist seit drei Jahren bei GSK. Er ist in Österreich für das HIV-Unternehmen ViiV verantwortlich und vertritt zudem im Center of Excellence für Onkologie die Südregion.
Der bisherige BU Director Retail, DI Alexander Barta (35, Studium Wirtschaftsmathematik), ist seit 1997 bei GSK und künftig für Business Development & Commercial Excellence verantwortlich.
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
Bildmaterial: Mag. Eduard Huber, Therapy Lead Internal, Urology
Bildmaterial: Mag. Petra Reinbacher-Gjukic, Therapy Lead ZNS
Bildmaterial: Dr. Stefan Efthimiou, Therapy Lead Vaccines
Bildmaterial: Mag. Nina Thill, Therapy Lead Respiratory
Bildmaterial: Dr. Robert Freitag, Therapy Lead und BU Director Oncology & Hospital
Bildmaterial: DI Alexander Barta, Business Development & Commercial Excellence
08. Februar 2010
Dritter GSK-Deal mit Biotech aus Österreich
3 von 15 weltweiten Kooperationen sowie Verträge von bis zu 783,6 Mio. € mit Wiener Biotech
GlaxoSmithKline hat in den letzten 15 Monaten drei Deals mit österreichischen Biotech-Unternehmen abgeschlossen: AFFiRiS, Intercell und Apeiron. In Summe geht es dabei um Verträge mit erfolgsabhängigen Zahlungen von bis zu 783,6 Mio. €, wovon knapp 70 Mio. € vorausbezahlt wurden. Die erste Meilensteinzahlung in Höhe von 10 Mio. € hat AFFiRiS im Oktober 2009 durch den erfolgreichem Abschluß der Phase I-Studien von zwei Impfstoffkandidaten ausgelöst.
Evelyn Schödl, General Managerin von GSK Österreich: „Mit 30 Produkten, viele davon in der letzten Phase, haben wir selbst eine der besten Pipelines der Industrie. Eines unserer Ziele ist Diversifizierung und damit Risikostreuung. Deshalb suchen wir auch außerhalb unserer eigenen Forschungsabteilung aktiv die Zusammenarbeit mit externen Partnern in der Wissenschaft. Als Österreicherin freut es mich besonders, dass wir damit eine Möglichkeit haben, in die Forschung in Österreich zu investieren.“
Strategie: „Grow a diversified global
company“
„Grow a diversified global company“ lautet eine der
Strategien von GlaxoSmithKline. Dementsprechend aktiv ist das zentrale
Business Development Team, das weltweit aktiv nach Talenten, Ideen,
Technologien und neuen Medikamenten abseits der hauseigenen Forschung
sucht. In den letzten 8 Jahren hat GSK mehr late-stage Vereinbarungen
getroffen als jedes andere Unternehmen in der Industrie. Im early stage
Bereich werden jährlich rund 15 Kooperationen vereinbart,
davon in den letzten 15 Monaten immerhin drei aus Österreich.
Der jüngste Deal mit dem Wiener Biotech-Unternehmen Apeiron von Anfang Februar 2010 sichert GSK die Exklusivrechte am Projekt APN01 (Phase I), einem Enzym-Biotherapeutikum für die Behandlung bei akutem Lungenversagen (ARDS). Vereinbart wurden meilensteinabhängige Zahlungen von bis zu € 236 Mio. bei Vorauszahlung von € 12,5 Mio. inklusive einer geringfügigen Eigenkapitalinvestition.
Im Dezember 2009 haben GSK Biologicals und das Wiener Biotech-Unternehmen Intercell eine strategische Allianz zur Erforschung und zum Vertrieb von nadelfreien, auf Pflastern basierenden Impfstoffen bekanntgegeben. Die Kooperation betrifft Impfstoffkandidaten gegen Reisedurchfall (Phase III) sowie zur einmaligen Verabreichung gegen pandemische Grippe (Phase II). Vereinbart wurden eine Vorauszahlung von € 33,6 Mio. und eine Kapitalinvestition von bis zu € 84 Mio. durch eine abgestufte Beteiligungsoption von maximal 5 % an Intercell.
Der größte jemals in Österreich abgeschlossene Biotech-Lizenzdeal wurde im Oktober 2008 zwischen GSK und AFFiRiS (Standort Campus Vienna Biocenter) bekanntgegeben. Ziel der Vereinbarung sind Impfstoffe gegen Alzheimer. € 22,5 Mio. waren bei Vertragsabschluss fällig, die erste Meilensteinzahlung über € 10 Mio. wurde mit Abschluss von Phase I Studien überwiesen. In Summe sind Zahlungen von bis zu € 430 Mio. plus Tantiemen möglich. AFFiRiS hat keine Anteile an GSK abgegeben.
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
Bildmaterial:
Mag.
Evelyn Schödl, General Managerin von GSK Österreich
25. Jänner 2010
Weitere GSK-Initiativen zur Bekämpfung von Krankheiten in den ärmsten Ländern der Welt
„Offenes Labor“ mit 8 Mio. $ Grundkapital für 60 Forscher, 13.500 Wirkstoffkandidaten von GSK frei verfügbar, Kooperation zur gemeinsamen Nutzung geistigen Eigentums, Nachhaltiges Preismodell für Malaria-Kandidatenimpfstoff, 2,5 Mio. $ Subvention von GSK African Malaria Partnership, Unterstützung von Medicines for Malaria Venture.
Andrew Witty, Chief Executive Officer von GlaxoSmithKline, hat sich im Jahr 2009 dazu verpflichtet, partnerschaftlich zusammen zu arbeiten, den Zugang zu Medikamenten zu erweitern und die Forschung bei vernachlässigten tropischen Krankheiten zu fördern. Am 20. Jänner 2010 gab Witty eine Reihe neuer Initiativen bekannt, um die Erforschung und Therapie von Krankheiten zu forcieren, von denen in erster Linie die Bevölkerung in den ärmsten Ländern der Welt betroffen ist.
Andrew Witty‘s Rede vor dem Rat
für Auswärtige Beziehungen in NY
„Seit ich die Leitung von GSK übernommen habe,
konzentriere ich mich darauf, unser Geschäftsmodell zu
ändern, um die Performance zu verbessern. Genauso wichtig und
notwendig ist es jedoch, sich das Vertrauen der Gesellschaft zu
verdienen, indem man Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern
sie übertrifft.
Wir wollen ein Unternehmen sein, das sich in wirklich partnerschaftlicher Art und Weise mit den gesundheitlichen Herausforderungen in den ärmsten Ländern der Welt befasst, wie schwierig diese auch immer sein mögen. Ein Unternehmen, in dem sich niemand zurücklehnt und in dem sich niemand mit dem zufrieden gibt, was bereits erreicht wurde, sondern in dem das Team immer nach Wegen sucht, noch mehr zu erreichen.
Charakteristisch für die heute bekannt gegebenen Maßnahmen ist unsere Entschlossenheit, noch mehr flexibel, offen und lernwillig zu sein. In der Zusammenarbeit mit Weltklasse-Partnern suchen wir nach einem neuen Geschäftsmodell, um den Zugang zu Medikamenten zu erweitern und den Ländern, in denen wir tätig sind, einzigartige Lösungen bieten zu können.
GSK ist in der Lage, etwas zu bewegen und fest entschlossen, die Gesundheitsversorgung der ärmsten Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern.“
Errichtung eines öffentlichen Labors
mit 8 Mio. Dollar Grundkapital
Basierend auf
dem Versprechen, Firmenressourcen zu teilen, gibt GSK am 20.
Jänner 2010 als Antrieb für wissenschaftliche
Innovationen bei vernachlässigten tropischen Krankheiten die
Errichtung des bislang ersten „Offenen Labors“
bekannt.
Im „Open Lab“ können die Wissenschaftler bei der Durchführung ihrer eigenen Projekte als Teil eines integrierten Forschungsteams die Fachkenntnisse, das Wissen und die Infrastruktur von GSK nutzen. GSK richtet eine gemeinnützige Stiftung mit einer ersten Grundkapitalausstattung von acht Millionen Dollar ein, um die Forschung zu unterstützen und eine bessere gemeinsame Nutzung von Wissen und Ideen zu erleichtern.
GSK hat bis zu 60 Wissenschaftlern aus aller Welt den Zugang zum „Open Lab“ ermöglicht, das im firmeneigenen Forschungszentrum am Tres Cantos Campus in Spanien beheimatet sein wird. Der Tres Cantos Campus ist eine GSK-eigene Forschungseinrichtung, die sich auf die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente gegen Krankheiten in den Entwicklungsländern spezialisiert hat.
GSK stellt 13.500 Wirkstoffkandidaten gegen
Malaria frei zur Verfügung
Fünf Wissenschaftler von GSK haben ein Jahr lang die
firmeneigene Wirkstoff-Datenbank mit über 2 Millionen
Molekülen auf Substanzkandidaten durchforstet, die den vor
allem im südlich der Sahara gelegenen Afrika vorkommenden
Malaria Parasit P. falciparum hemmen könnten. Das Ergebnis der
Suche sind mehr als 13.500 Wirkstoffkandidaten, die zur Entwicklung
neuer und innovativer Medikamente gegen die vernichtendste Form von
Malaria führen könnte, an der jedes Jahr
über eine Million Kinder in Afrika sterben.
GSK veröffentlicht diese Ergebnisse inklusive chemischer Strukturen und zugehöriger Testdaten auf führenden wissenschaftlichen Seiten im Internet und ist damit das erste Pharmaunternehmen, das der Öffentlichkeit so viele Wirkstoffkandidaten zur Verfügung stellt, in der Hoffnung, dass diese zu neuen Malaria-Medikamenten führen werden.
Neue Kooperationen zur gemeinsamen Nutzung
geistigen Eigentums
Der von Andrew Witty im Jahr 2009 angekündigte
„Wissenspool“ für vernachlässigte
tropische Krankheiten wird von einer unabhängigen Institution
geleitet werden: BIO Ventures for Global Health (BVGH). GSK und BVGH
haben zusammen mit dem Emory Institute for Drug Discovery (EIDD) eine
Absichtserklärung unterschrieben, sich dem Pool
anzuschließen und das Wissen, die chemischen Datenbanken und
andere Bestände für die Suche nach neuen Medikamenten
gegen vernachlässigte tropische Krankheiten weiter zu
öffnen.
Eine zweite Kooperation mit der südafrikanischen Firma iThemba Pharmaceuticals soll die Erforschung und Entdeckung neuer Medikamente gegen Tuberkulose unterstützen.
Nachhaltiges Preismodell für
Malaria-Kandidatenimpfstoff von GSK
GSK hat
einen nachhaltigen Ansatz zur Preisgestaltung für RTS,S, den
weltweit fortschrittlichsten Malaria-Kandidatenimpfstoff, entwickelt.
Derzeit werden in sieben afrikanischen Ländern
fortgeschrittene klinische Studien zu RTS,S durchgeführt. GSK
und seine Partner sind zuversichtlich, dass die Studien zum ersten
zugelassenen Malaria-Impfstoff führen werden.
Das Preismodell sieht eine Deckung der Kosten und eine geringfügige Marge vor, die wieder vollständig in die Forschung und Entwicklung von Malaria-Impfstoffen der zweiten Generation oder von Impfstoffen für andere vernachlässigte tropische Krankheiten investiert wird. Dadurch soll die nachhaltige und langfristige Forschung zu Malaria und vernachlässigten tropischen Krankheiten sichergestellt werden.
4 neue Subventionen zu 2,5 Mio. $ von
GSK African Malaria
Partnership
Die GSK African Malaria Partnership wurde 2001 gegründet, um
die Prävention von Malaria und den Zugang zu Malaria-Therapien
im Afrika südlich der Sahara zu verbessern. Seither wurden
über 3 Millionen Dollar zur Bekämpfung von Malaria
investiert.
Die GSK African Malaria Partnership hat am 20. Jänner 2010 Subventionszusagen im Wert von insgesamt 2,5 Millionen Dollar an vier in Afrika tätige Nichtregierungsorganisationen (NGO) veröffentlicht:
- Save the Children - Projekte in Kenia
- Family Health International – Projekte in Ghana
- African Medical and Research Foundation (AMREF) – Projekte in Tansania
- Planned Parenthood Foundation of Nigeria – Projekte in Nigeria
Zustimmung von Medicines for Malaria
Venture, Timothy Wells (CSO)
Medicines for Malaria Venture (MMV) ist eine gemeinnützige
Stiftung zur Eindämmung von Malaria in Ländern, die
besonders von dieser Erkrankung betroffen sind. Die Stiftung hat in den
letzten sieben Jahren beträchtliche finanzielle Mittel,
Arbeitskraft und geistiges Eigentum zur Entwicklung neuer, innovativer
Malaria-Medikamente in die Partnerschaft mit GSK eingebracht.
Dr. Timothy Wells, Chief Scientific Officer (CSO) von Medicines for Malaria Venture:
„MMV ist stolz darauf, an den neuen Initiativen von GSK beteiligt zu sein. Sie haben das Potential, die Art und Weise, wie weltweit mit Forschung und Entwicklung im Zusammenhang mit vernachlässigten Krankheiten umgegangen wird, entscheidend zu verändern.
Durch Austausch der Daten zwischen MMV und GSK kann die Forschungsgemeinschaft mit dem Aufbau einer öffentlichen Wissensdatenbank beginnen, die genauso bedeutend sein sollte wie die Datenbank zum Erbgut von Lebewesen. Sie könnte einen Trend einleiten, die dringende Suche nach neuen Medikamenten im Kampf gegen Malaria zu revolutionieren.“
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
25. Jänner 2010
GlaxoSmithKline spendet 300.000,- Euro und Massen-Sanitäranlage für Haiti
Gesponserte sanitäre Einrichtung soll dazu beitragen, die katastrophalen Lebensumstände zu verbessern.
Die ersten Medikamentenlieferungen von GlaxoSmithKline im Wert von über 1 Million Euro, direkt aus dem Warenlager von non-profit Partnern, sind bereits vor Ort. Darunter hauptsächlich orale Antibiotika und antibiotische Salben wie Bactroban, Zovirax, Augmentin, Ceftin, Zinacef und Zantac.
Mittlerweile liegen konkrete Anfragen von Hilfsorganisationen für weitere Großlieferungen von Medikamenten, Impfstoffen und OTC-Produkten (schmerzstillende Mittel, Vitaminpräparate, etc.) vor. In der Zentrale in London wird aktuell die verfügbare Lagermenge geklärt. GSK hat zugesagt, so viel wie möglich zu liefern, um den großen Bedarf auf Haiti zu decken. Das Limit für Produktspenden bleibt bis auf weiteres nach oben offen, da mit weiteren Anfragen zu rechnen ist.
Zusätzlich zu Arzneimitteln hat GSK rund 300.000,- Euro an das Rote Kreuz gespendet, um die Wasserversorgung und die sanitären Einrichtungen wiederherzustellen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass mit diesen beiden Maßnahmen die Sterblichkeitsrate nach einer Naturkatastrophe reduziert werden kann.
Die MitarbeiterInnen vom Roten Kreuz sind vor Ort für die Wasserzuteilung zuständig und werden durch den Bau von „schnellen Feldtoiletten“ die Wasserquellen bestmöglich vor Verseuchung schützen. Eine von GSK gesponserte Massen-Sanitäranlage für 20.000 Notleidende sowie Hygienemaßnahmen sollen dazu beitragen, die katastrophalen Lebensumstände zu verbessern.
GSK hat bereits im Dezember 2008 bei einem Choleraausbruch in Zimbabwe den Einsatz einer Massen-Sanitäranlage durch das Rote Kreuz gesponsert.
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
15. Jänner 2010
Soforthilfe für Haiti: GSK spendet Medikamente
Geldspende für Wiederaufbau folgt
Das Ausmaß der Zerstörung durch das Erdbeben auf Haiti wird immer deutlicher. Neben vielen Gebäuden, darunter der Präsidentenpalast und das UN-Hauptquartier, ist auch ein Großteil der Spitäler direkt betroffen. Nicht nur, dass Räumlichkeiten fehlen und Medikamentenlager zerstört wurden, das Krankenhauspersonal ist ebenfalls stark beeinträchtigt.
GlaxoSmithKline hat sofort auf Anfragen von Hilfsorganisationen reagiert, so dass bereits bei den ersten Lufttransporten nach Haiti große Mengen an Medikamenten von GlaxoSmithKline, vor allem dringend benötigte orale Antibiotika und antibiotische Salben, mit an Bord waren. NGO’s mit entsprechenden Spezialisten und etablierten Abläufen haben die Soforthilfe unterstützt, so auch eine rasche Zollabfertigung. Die Medikamente werden an lokale Spitäler und Kliniken auf Haiti verteilt, unter anderem an das St. Damien’s Kinderspital außerhalb von Port-au-Prince.
Unmittelbar nach einem derartigen Desaster sind palettenweise gut sortierte Medikamente der beste Beitrag, den GSK leisten kann. Darüber hinausgehende Bedürfnisse der Betroffenen werden sich abzeichnen, sobald die derzeit eingeschränkte Kommunikation besser funktioniert und eine Infrastruktur für den Notfall etabliert wurde. GSK ist in ständigem Kontakt mit Hilfsorganisationen vor Ort und bereit für weitere Hilfe. Sobald das Ausmaß des Schadens bekannt ist, wird GSK auch finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um den Wiederaufbau zu unterstützen. Ebenfalls bekannt ist, dass zahlreiche MitarbeiterInnen von GSK – wie hoffentlich viele andere ÖsterreicherInnen auch – auf privater Basis direkt an Hilfsorganisationen wie Caritas und Rotes Kreuz für die Erdbebenopfer auf Haiti spenden, um die Notleidenden rasch und unbürokratisch zu unterstützen.
GSK hat keine direkten MitarbeiterInnen auf Haiti, arbeitet jedoch mit Distributoren und anderen Personen zusammen, die GSK-Aktivitäten vor Ort unterstützen, wie dem Programm zur Ausrottung der „Elefantenkrankheit“ (Lymphatic Filariasis). Bedingt durch die plötzlich abgebrochene Kontaktmöglichkeit ist über deren Sicherheit derzeit noch nichts bekannt.
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
11. Jänner 2010
CEO von GSK neuer EFPIA-Präsident
Andrew Witty übernimmt die Präsidentschaft des Verbands der forschungsbasierten Pharmaindustrie in Europa
Seit 1. Jänner 2010 ist Andrew Witty, CEO von GlaxoSmithKline, Präsident von EFPIA, der Stimme der forschungsbasierten Pharmaindustrie in Europa. Er folgt damit Arthur J. Higgings, CEO von Bayer HealthCare, nach.
Andrew Witty: „Ich freue mich, dass ich in dieser wichtigen Zeit die Gelegenheit habe, unsere Industrie in Europa zu führen. Angesichts der aktuellen Finanzkrise durchleben wir eine Periode der Unsicherheit und des Wechsels. Die Pharmaindustrie kann einen wesentlichen Beitrag leisten zur Erreichung von wichtigen Zielen in Europa, wie verbesserte Gesundheit, stärkere Wettbewerbsfähigkeit in einer globalen Wirtschaft und Schaffung von hochtechnologischen, wissenschaftlichen Jobs.
Wir verbessern täglich das Leben von Millionen Menschen in Europa. Dennoch weiß ich, dass wir weiterhin Vertrauen aufbauen und dieses auch pflegen müssen. Ich bedanke mich bei meinem Vorgänger Arthur Higgins für seine Arbeit der letzten zwei Jahre. Meine Aufgabe ist es jetzt, darauf aufzubauen und den Fokus, den er in die Rolle des Präsidenten eingebracht hat, auszubauen.
Wir sollten allen PatientInnen den Zugang zu optimaler und gleicher Betreuungsqualität ermöglichen, nachhaltige, vernünftige und effiziente Gesundheitssysteme unterstützen und Innovationen im Bereich Biopharmazeutika honorieren, die einen Wert für PatientInnen, Gesundheitspflege und Gesellschaft liefern.“
EFPIA, European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations, vertritt die pharmazeutische Industrie in Europa. Durch die direkte Mitgliedschaft von 31 nationalen Vereinigungen und 40 leitenden Pharmaunternehmen ist EFPIA auf Europaebene die Stimme von über 2.200 Unternehmen, die sich für die Erforschung und Entwicklung von neuer Medizin einsetzen, um weltweit die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen zu verbessern.
19,2 % der globalen Forschungsausgaben im Wirtschaftsbereich kommen von der pharmazeutischen Industrie, gemessen am Nettoumsatz zugleich dem Sektor mit der höchsten Forschungsquote (16,1 %). Derzeit arbeiten in Europa rund 635.000 Menschen im Pharmasektor. Schätzungen zufolge soll diese Beschäftigungszahl um das Drei- bis Vierfache steigen. Ein wesentlicher Anteil der MitarbeiterInnen ist hochqualifiziert, 117.000 sind im Bereich Forschung & Entwicklung beschäftigt. Der im Jahr 2008 von der pharmazeutischen Industrie erwirtschaftete Handelsbilanzüberschuss wird auf rund € 52 Milliarden geschätzt. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion des Handelsdefizits der Europäischen Union bei High-Tech Produkten, denn beinahe ein Viertel der High-Tech Exporte der EU sind pharmazeutische Produkte. Referenzen und Details unter www.efpia.eu (PDF).
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
Bildmaterial:
Foto
von Andrew Witty, CEO von GlaxoSmithKline
Key Facts zu GSK weltweit
- Nr. 1 in Europa, weltweit die Nr. 2
- größter Impfstoffhersteller
- führend bei Respiratory, ZNS, Diabetes und Infektionen
- 99.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- 15.000 Forscherinnen und Forscher
- 150 Projekte in der Pipeline
- über 20 neue Impfstoffe in der Forschung
- eine der führenden pipelines der Pharmaindustrie
- Forschung in den 3 Top-Krankheiten lt. WHO
- führend beim Zugang zu Medizin
- 498 Mio. € Spende in 2008
- in 114 Ländern vertreten
- Umsatz 2008: 24,4 Mrd. £

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