Österreich

19. Dezember 2011

GSK Partnerschaften im Jahr 2011

– Plädoyer von Andrew Witty für mehr Zusammenarbeit

Enge Zusammenarbeit mit der Industrie, auf akademischer Ebene, mit Regierungen und nichtstaatlichen Organisationen und im Bereich Gesundheitspflege im Allgemeinen sind wesentliche Bestandteile der strategischen Prioritäten von GlaxoSmithKline.
Im Jahr 2011 hat GSK zusätzlich zu den bestehenden langjährigen Partnerschaften neue „Verträge“ abgeschlossen und alte erneuert: mit NGO's, der Anti-Doping Agentur WADA, den Olympischen Spielen, der PATH Malaria Impfstoff Initiative, führenden Universitäten, Red Ribbon, der WHO, McLaren und vielen mehr.
Andrew Witty, CEO von GlaxoSmithKline, hat in seinem Vortrag an der Harvard Medical School ein Plädoyer für mehr partnerschaftliche Zusammenarbeit gehalten: „Das Potenzial, das wir durch Partnerschaften erreichen können, ist riesig. Nehmen Sie Malaria als Beispiel. Seit über 20 Jahren arbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit PATH's Malaria Vaccine Initiative an der Erforschung eines Malaria Impfstoffs. Jetzt ist der Impfstoff Kandidat in Phase III und wir werden alles daran setzen, um den weltweiten Zugang sicher zu stellen. Die ärmsten Kinder der Welt brauchen diesen Impfstoff; es soll nicht am Preis scheitern. Wir haben den Impfstoff gemeinsam entwickelt, wir müssen auch gemeinsam dafür sorgen, dass er dort verfügbar ist, wo er am dringendsten benötigt wird. Wir brauchen mehr solche Partnerschaften und eine neue und größere Bereitschaft, zusammen zu arbeiten. GSK steht dazu, wir wollen das und wir werden uns nicht vor schwierigen Themen und schweren Entscheidungen drücken.“

Weltweite Partnerschaften in 2011
GSK führt laut Access to Medicines-Index im Zugang zu Medizin. Zur weiteren Unterstützung wurde im März eine neue Vereinbarung mit drei NGO's (AMREF in Ost- und Südafrika, CARE in der Region Asien/Pazifik und Save the Children in Westafrika) getroffen. GSK hat sich verpflichtet, 20 % des in diesen Ländern erwirtschafteten Gewinns in Gesundheitsprojekte zu reinvestieren, mindestens jedoch £ 10.000,-. Dadurch soll die Infrastruktur im Gesundheitssektor in Least Developed Countries (LDCs) verbessert werden.
Mit dem Beitritt zu WIPO Re:Search im Oktober will GSK die Entwicklung von innovativen Behandlungsmethoden für vernachlässigte tropische Erkrankungen (NTD, neglected tropical diseases) beschleunigen. Um die Erforschung & Entwicklung von neuen Medikamenten, Impfstoffen & Diagnosemethoden gegen die von der WHO gelisteten 17 NTDs voranzutreiben, wird GSK Patente - insbesondere Daten über Malaria - in der öffentlichen Datenbank bereitstellen.
Millionen von Menschen sind weltweit von chronischen Entzündungen betroffen. Zur Entwicklung von innovativen und verbesserten Behandlungsmethoden haben sich die Universität von Manchester und die beiden Pharmaunternehmen GSK und Astra Zeneca zusammen geschlossen. Im Rahmen dieser einzigartigen Kooperation soll ein weltweit führendes Zentrum für Entzündungserkrankungen (Collaborative Centre for Inflammation Research) aufgebaut werden. Das Projekt startet mit einer Investition von je 5 Mio. £ für eine Periode von drei Jahren.
Bei der im August geschlossenen Vereinbarung mit Enigma Diagnostics handelt es sich um eine finanzielle Kooperation. Das Enigma® ML System kann innerhalb von 60 Minuten ohne spezielle Anwenderkenntnisse Daten aus Rohmaterialien liefern. Durch diese neue Diagnosemethode können Patienten rascher und effektiver behandelt werden.

Partnerschaften im Sportbereich in 2011
Für am Rennsport Interessierte ist die spektakulärste Zusammenarbeit höchstwahrscheinlich die mit McLaren, deren fortlaufender Erfolg - ebenso wie bei GSK - von innovativen Neuerungen abhängt. Die Kooperation mit dem Vodafone McLaren Mercedes Formula 1 wurde im September mit Fokus auf Innovation und High-Tech Forschung begonnen und vorerst auf fünf Jahre festgelegt. McLaren wird sein Wissen bezüglich Technologien, Ingenieurwissenschaften und Analytik an GSK weitergeben.
Den Sport betrifft auch die im Juli getroffene Vereinbarung mit WADA, der World Anti-Doping Agency. GSK wird vertrauliche Informationen über Arzneimittel in frühen Entwicklungsphasen an WADA weitergeben. Dadurch erhält WADA frühzeitig Informationen über Medikamente, die möglicherweise eine verstärkende Wirkung auf die Leistungsfähigkeit haben und hat somit einen zeitlichen Vorsprung gegenüber jenen, die Medikamente missbräuchlich verwenden.
In enger Zusammenarbeit damit steht die im September beschlossene Unterstützung von GSK bei den Olympischen und Paraolympischen Spielen 2012 in London. GSK wird während der gesamten Spiele ein Anti-Doping-Labor zur Verfügung stellen und rund um die Uhr Tausende von Proben analysieren.

Der Erfolg von langjährigen Partnerschaften
Die Kooperation mit den größten Auswirkungen ist mit Sicherheit jene, über die Mitte Oktober berichtet wurde: der Erfolg der Kooperation mit PATH Malaria Vaccine Initiative (MVI), führenden afrikanischen Forschungszentren und der Bill & Melinda Gates Foundation. Der Malaria-Impfstoff RTS,S ist bereits in Phase III. Die WHO hat angekündigt, dass sie bei erfolgreichem Abschluss der Studien eine Empfehlung für eine beschleunigte Zulassung geben wird, so dass der Impfstoff Anfang 2015 an afrikanische Kinder verimpft werden kann. Ein Meilenstein im Kampf gegen Malaria.
Ebenfalls vor vielen Jahren, im Jahr 1998, hat sich GSK gemeinsam mit der WHO zum Ziel gesetzt, Elephantiasis (LF) auszurotten. Um das zu erreichen, erweitert GSK seine damalige Spendenzusage und stellt jährlich weitere 400 Mio. Albendazol Tabletten zur Verfügung - nicht nur für Afrika, sondern für alle Länder weltweit, die von Darmwürmern (STH, soil-transmitted helminths) betroffen sind. Die Gesamtanzahl an gespendeten Albendazol Tabletten beträgt somit rund eine Billion pro Jahr.
Basierend auf einer mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Zusammenarbeit mit international führenden Organisationen, die den globalen Zugang zu Impfstoffen fördern, wird GSK das Pink Ribbon Red Ribbon Programm mit $ 50.000,- unterstützen. Die Vereinbarung beinhaltet außerdem eine Spende von Cervarix (Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs) über 1 Mio. $ in den nächsten fünf Jahren. Dadurch können mehr als 10.000 Mädchen und Frauen geimpft werden. Gemeinsames Ziel ist es, neue Modelle zu entwickeln, um Patienten und Gesundheitsanbieter in Entwicklungsländern effektiv über Krebsvorsorge aufzuklären.

GlaxoSmithKline – engagiert sich als eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Gesundheitsunternehmen für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Foto von Andrew Witty, CEO von GSK und Ron Dennis, Executive Chairman von McLaren unter http://www.gsk.com/media/pressreleases/2011/2011-pressrelease-625498.htm

Ansprechpartner:
Dipl.-Kffr. Martha Bousek
Corporate Communications & Public Affairs
Tel. 01/970 75-501
martha.bousek@gsk.com

Pressemeldung zum Download: GSK Partnerschaften im Jahr 2011 (PDF)

< Zur Übersicht

Key Facts zu GSK weltweit

GSK in Kürze

  • GSK ist im Jahr 2000 durch den Merger von GlaxoWellcome und SmithKline Beecham entstanden
  • Wir beschäftigen über 99,000 Mitarbeiterinnen, davon 39 % in Europa und 13.000 in der Forschung
  • 2013 haben wir £ 3.4 Mrd. Für Forschung & Entwicklung ausgegeben,
  • Hauptforschungsbereiche: Atemwegserkrankungen, HIV, Impfstoffe, Consumer Healthcare
  • Wir forschen zu HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria – die Top 3 Infektionskrankheiten laut WHO
  • GSK führt im Access to Medicines Index
  • Umsatz 2013 in über 150 Märkten: £ 26.5 Mrd., Kerngewinn £ 8 Mrd
  • 28 % des Umsatzes wird in Europa erzielt
  • Nr. 6 bei verschreibungspflichtigen Medikamenten ($ 33.1 Mrd)
  • Therapiebereiche u.a. Asthma, Infektionen, Krebs und Hauterkrankungen
  • Seretide/Advair war 2013 an 4. Stelle der meist verkauften Pharmaprodukte ($ 8.3 Mrd)
  • Unser Impfstoffbereich gehört mit über 860 Mio. Dosen in 170 Ländern zu den größten weltweit
  • Über 80 % unserer Impfstoffe wurden mit Preisreduktionen von bis zu 90 % an Entwicklungsländer geliefert
  • Zu unseren Consumer Produkten zählen Sensodyne, Panadol, Eno & Horlicks
  • Wir haben 86 Produktionsstätten in 36 Ländern
  • GSK wird im Dow Jones Sustainability Index 2014 genannt

AT/OTH/0053/14, Nov14