Österreich

15. Juli 2010

Depression und Sexualität – ein Teufelskreis?

Kostenloser Selbsttest online auf www.glaxosmithkline.at; Gratis Patientenbroschüre für Patienten und Angehörige

Depression, sexuelle Störungen und unerwünschte Nebenwirkungen von Antidepressiva sind eng miteinander verbunden. Da Sexualität allerdings leider immer noch als Tabuthema angesehen und demzufolge nicht gerne darüber gesprochen wird, wurde als Hilfestellung zur Erkennung von sexuellen Störungen ein Fragebogen entwickelt, der von Patienten einfach und schnell beantwortet werden kann.

Der so genannte ASEX (Arizona Sexual Experience Scale)-Fragebogen ist eine 5-teilige Skala, die den Grad einer sexuellen Störung widerspiegelt. Der Fragebogen behandelt Sexualtrieb, Erregbarkeit, vaginale Feuchtigkeit/Peniserektion, Orgasmusvermögen und Orgasmusbefriedigung. Mögliche Punkteanzahlen gehen von 5 bis 30. Eine erreichte Punkteanzahl von größer/gleich 19 zeigt eine sexuelle Störung an, wobei gilt: je höher die Punkteanzahl, desto stärker die sexuelle Störung. Entwickelt wurden zwei Frageböen, die sich für Frauen und Männer leicht unterscheiden. Da die Fragebögen sehr einfach gehalten wurden, dauert die Beantwortung nur ca. 3 Minuten.1

Online-Selbsttest und Broschüre für Patienten & Angehörige
Die ASEX-Fragebögen können online auf www.glaxosmithkline.at abgerufen und ausgefüllt werden. Darüber hinaus können relevante Informationen zum Thema „Depression & Sexualität“ nachgelesen werden.
Um Betroffene und Angehörige über dieses wichtige Thema ausführlich aufzuklären und alle relevanten Informationen gebündelt zur Verfügung zu stellen, wurde zusätzlich eine Broschüre entwickelt, die dabei helfen soll, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Diese befasst sich mit den beiden Themen der Depression und der Sexualität sowie vorwiegend mit deren Beziehung zueinander.
Interessierte können die Broschüre online unter www.glaxosmithkline.at downloaden oder ein gedrucktes Exemplar anfordern.

Depression und Sexualität
Sexualität ist ein wichtiger Teil unseres Lebens und begleitet uns unser Leben lang. Sie gibt uns körperliches und psychisches Wohlgefühl und ist Ausdruck der Liebe zweier Menschen. Lust und Freude sollen hierbei im Vordergrund stehen.
Leidet man an einer körperlichen oder psychischen Erkrankung, kann diese auch Einfluss auf die Sexualität nehmen. Das sexuelle Verlangen gerät in den Hintergrund, man kann keine Lust und Freude mehr empfinden. Sexuelle Störungen haben zudem auch einen negativen Einfluss auf das Selbstbewusstsein sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Man fühlt sich unfähig, unattraktiv, hat Angst vor wiederholtem sexuellem Versagen und man reagiert auf derartige Probleme mit unangenehmen Gefühlen wie Scham und Schuld. All das kann zu einem sexuellen Verzichts- oder Vermeidungsverhalten führen, das sich sowohl auf das eigene Wohlbefinden als auch auf eine Partnerschaft negativ auswirken kann.
Bei Patienten, die an einer Depression leiden, kann die Sexualität ebenfalls durch die Erkrankung selbst beeinträchtigt sein. In einer Depression ist oftmals die Kommunikation zwischen Psyche und Körper gehemmt, was zu einem gestörten Gleichgewicht körperlicher Bedürfnisse, wie Essen, Schlaf oder auch Sexualität führen kann.

Wussten Sie, dass

  • nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation ca. 121 Millionen Menschen weltweit, das sind rund 20 %, an einer Depression leiden?2
  • in Österreich geschätzte 800.000 Menschen Depressionen haben?3
  • sexuelle Störungen bei Patienten mit Depressionen 2x öfter auftreten als bei gesunden Menschen?4
  • sexuelle Störungen eine sehr häufige Nebenwirkung unter einer Behandlung mit SSRIs (Serotonin Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs (Serotonin und Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer) sind? Mehr als jeder zweite Patient (59,1%) entwickelt unter gängiger antidepressiver Therapie eine sexuelle Funktionsstörung auf diese Medikamente.5
  • nur rund 20 % der Patienten spontan von sexuellen Störungen berichten, allerdings über 60 % der Patienten auf Nachfrage des behandelnden Arztes?6

Details sowie Selbsttest für Männer und Frauen: www.glaxosmithkline.at/patientin-depression-umfrage.html

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Referenzen:
1 McGahuey et al. Journal of Sex and Marital Therapy 2000 ; 26 : 25-40.
2 http://www.who.int/mental_health/management/depression/definition/en/.
3 http://www.shg-depression.at.
4 Kennedy S.H. et al ; J Clin Psychopharmacol 2009 ; 29 :157-164
5 Kinzl J.F., Neuropsychiatrie, Band 23, Nr. 2/2009, S134-138
6 Montejo AL et al., J. Clin Psychiatry 2001.

Bildmaterial:
Broschüre Deckblatt


Kontakt: Martha Bousek, 01/970 75/501, martha.bousek@gsk.com.

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