Im Bild oberhalb sehen Sie einen Ausschnitt aus dem ganzseitigen Inserat „Glaxo Builds Bonnie Babies“, das am 27. Mai 1908 in der Daily Mail erschienen ist - auf den Tag genau 100 Jahre vor dem Launch unserer neuen Homepage.
In diesem Archiv finden Sie Presseaussendungen ab dem 2. Halbjahr 2007, im Media Centre unter www.gsk.com gehen die Aufzeichnungen bis zum Jahr 2005 zurück.
Kontakt: Martha Bousek, 01/970 75/501, martha.bousek@gsk.com.
17. Dezember 2007
mehr PK: Mit Therapiekooperation zu besserer Lebensqualität im Burgenland
„Mit Unterstützung der Ärzte- und Apothekerkammer und unter der Schirmherrschaft der Landesregierung wollen wir es schaffen, dass mehr und mehr Asthma- und COPD-PatientInnen im Burgenland mit ihren Ärzten zusammenarbeiten, die Therapieempfehlungen einhalten und letztlich selbst davon profitieren, weil es ihnen damit einfach besser geht.“, so Dr. Gottfried Halmschlager, Medical Director von GlaxoSmithKline Österreich.
Bei der Pressekonferenz am 6. Dezember „im esterházy“ in Eisenstadt haben Herr Dr. Peter Rezar, Frau Dr. Krischka, Herr Dr. Kornfeind, Frau Mag. Böcskör und Frau Sieglinde Garscha zu dem von Jänner bis Dezember 2008 geplanten Projekt zur Steigerung der Compliance im Burgenland Stellung genommen:
Herr Dr. Peter Rezar, Gesundheitslandesrat, betont die Vorreiterrolle des Burgenlandes im Bereich der Prävention: der Ausbau der Gesundheitsvorsorge ist ein erklärtes landespolitisches Ziel. Die burgenländische Gesundheitspolitik bringt sich daher gerne in das Präventionsprojekt – das auch umfassende Information der Burgenländerinnen und Burgenländer beinhaltet - ein. Bei Asthma und COPD-PatientInnen kann die Krankheit selbst zwar nicht mehr verhindert werden, ein Fortschreiten durch Optimierung der Therapie hingegen schon. Asthma zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen, Tendenz steigend. Alleine im Burgenland gibt es derzeit rund 29.000 Asthma-PatientInnen. An der unheilbaren Volkskrankheit COPD leiden 4 – 7 % der Bevölkerung, das sind zwischen 11.000 und 19.000 BurgenländerInnen.
Frau WHR Dr. Claudia Krischka, Leiterin des öffentlichen Gesundheitsdienstes, weist darauf hin, dass es ein gut behandelter Asthmapatient sehr gut haben könnte. Vorausgesetzt, er hält die Therapieempfehlungen ein. PatientInnen, die öfter als 2mal pro Woche ihren Notfallspray brauchen, haben ihre Krankheit nicht gut im Griff. Auslöser der häufig unterschätzten COPD ist hauptsächlich Tabakkonsum (aktiv oder passiv) und kann bis zum Tod führen. Diagnosen zufolge soll COPD im Jahr 2020 an die 3. Stelle bei den Todesursachen aufrücken. Auch bei den Krankenständen werden zunehmend Erkrankungen der oberen Atemwege angeführt. Das Erstaunliche an COPD ist, dass 75 – 80 % der betroffenen Bevölkerung ab einem Alter von 40 Jahren nicht adäquat behandelt werden. Ein erster wichtiger Schritt ist das von GSK initiierte Compliance-Programm, das nicht nur die Bevölkerung auf die Thematik sensibilisieren, sondern auch die Lebensqualität der PatientInnen steigern soll.
Herr Dr. Milan Kornfeind, Vizepräsident Ärztekammer Burgenland, merkt an, dass die neuen Medikamente bei Erkrankungen der oberen Lungenwege mittlerweile selbst bei niedriger Dosierung sehr lange wirken. Moderne Kortisone sind allgemein sehr gut verträglich und aufgrund der Tatsache, dass sie inhaliert werden können, auch besonders leicht einzunehmen. Eine Angst vor Kortison ist unbegründet. Ebenso positiv ist die Tatsache, dass die Burgenländische Gebietskrankenkasse Lungenfunktionstests bezahlt – grundsätzlich keine Selbstverständlichkeit, im Burgenland ist es Teil der Gesundheitsvorsorge. Er ruft vor allem Allgemeinmediziner auf, Spirometrien noch stärker als bisher zu nutzen. Erschüttert ist er von der Tendenz, dass immer mehr Jugendliche rauchen. Eine Aufklärung in Schulen, z.B. in Kooperation mit dem Schularzt, wäre sicher förderlich, um Asthma (eher im Jugendalter ein Thema) einzubremsen. Die heutigen jugendlichen Raucher sind die Patienten der Zukunft; in dem Fall die COPD-PatientInnen (tritt eher bei älteren Menschen auf).
Frau Mag. Maria Böcskör, Vizepräsidentin Ärztekammer Burgenland, zitiert die WHO, laut deren Schätzungen jeder zweite Patient den Beipackzettel nicht liest oder das Medikament nicht richtig einnimmt. Die Fehlerquellen sind vielfältig: falsche oder keine Medikamente, falsche Dosierung und/oder falscher Zeitpunkt. Oft führt menschliches Fehlverhalten dazu, dass die Therapie fehlschlägt. Besonders bei Asthma und COPD neigen PatientInnen dazu, die Einnahme nach eigenem Gefühl zu ändern. Geht’s einem besser, setzt man die Medikamente ab, hat man spürbare Beschwerden, nimmt man sie wieder. Wichtig wäre jedoch die regelmäßige Einnahme in der vorgeschriebenen Dosierung. Auch Frau Mag. Bökskör weist darauf hin, dass man aufgrund der geringen Nebenwirkungen und der leichten Einnahme keine Angst vor inhalativen Medikamenten haben muss.
Frau Sieglinde Garscha, GlaxoSmithKline, geht schließlich auf das Projekt selbst ein. Allgemeinmedizinern werden Spirometrie-Seminare angeboten und die Burgenländische Apothekerkammer gibt Apothekenpässe aus. Bei Retournierung des ausgefüllten Passes, auf denen auch die Befindlichkeit vermerkt werden kann und soll, wird dem Patienten weitere Unterstützung angeboten. Beispielsweise die Teilnahme an atemphysiologische Übungen oder an Bewegungsgruppen in Form von leichtem Ausdauertraining. In der „Atemschule“ lernen PatientInnen, was sie tun können, um sich trotz ihrer Erkrankung wohl zu fühlen. Zur Asthma-Selbstkontrolle werden in Arztpraxen und Apotheken verstärkt ACT Tests (Asthma Control Test) aufliegen, ebenso an Schulen, beim Bundesheer und im Gesundheitsbus des Amtes der Burgenländischen Landesregierung. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt wird bei allen PatientInnen, die die Aufnahmestation wegen Atemwegsbeschwerden aufsuchen, vorweg Lungenfunktionstests durchführen. Dafür stellt die Firma ZAN Austria ein Jahr lang das Beta Flow Spirometriegerät ZAN 100 zur Verfügung. Die Dokumentation des Projektes übernimmt die Burgenländische Gebietskrankenkasse unter der Leitung von Herrn Dipl.-Ing. Reichardt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien.
Die Pressekonferenz schließt mit der Bitte an die Medien, zur Steigerung der Lebensqualität von Asthma- und COPD-PatientInnen im Burgenland beizutragen, indem sie die Bevölkerung darüber aufklären, wie wichtig einerseits die frühzeitige Erkennung der Erkrankung und andererseits die Einhaltung der Therapieempfehlungen des Arztes ist.
14. Dezember 2007
mehr GSK und EFSD: 1 Mio. € für Diabetesforschung in Europa
Unter Beteiligung der European Foundation for the Study of Diabetes (EFSD) investiert GlaxoSmithKline heuer und nächstes Jahr mit 1 Mio. € maßgeblich in die Diabetesforschung in Europa. Jeder der zehn ausgewählten Antragsteller – darunter auch Professor Roden vom Hanusch Krankenhaus Wien – erhält einen Zuschuss in Höhe von 100.000,- €.
„Wir sind besonders angetan vom Kaliber und der Anzahl der Bewerbungen – und das bereits im ersten Jahr unseres Forschungsprogramms“, so Dr. Alastair Benbow, VP und European Medical Director von GSK. „Annähernd 50 Mio. Menschen in Europa sind von Diabetes betroffen. Wir wollen die Krankheitsmechanismen verstehen und dadurch bessere Behandlungsmethoden für Patienten finden.“
„Wissenschaftler können anhand dieses Programms die Stärke und den Wert von Partnerschaften zwischen EFSD, einer Spendenorganisation im non-profit-Bereich, und einem bedeutenden Pharmaunternehmen wie GSK erkennen“, so Philippe Halban, Vorsitzender von EFSD. „Wir begrüßen die verstärkten Investitionen in die Erforschung der metabolischen Toxizität für ein besseres Verständnis von Typ 2 Diabetes. Die Ergebnisse der Studien können zu besseren Therapieoptionen für diese verheerende Krankheit führen.“
Die Partnerschaft zwischen EFSD und GSK wurde dieses Jahr gestartet, besonders um Studien zur metabolischen Dysfunktion bei Typ 2 Diabetes und Forschungsprojekte im non-profit-Bereich zu fördern. Die Bewerbungen wurden von Fachleuten - einem externen Komitee von unabhängigen Experten – überprüft. Für die Entscheidung der Fachjury waren die Qualität und die Signifikanz der vorgeschlagenen Studien ebenso entscheidend wie deren Relevanz für Diabetes mellitus.
Das Ziel der Förderung von GSK/EFSD ist es, die Forschung in Europa anzukurbeln und zu beschleunigen hinsichtlich aller Aspekte der metabolischen Dysfunktion bei Typ 2 Diabetes mit speziellem Fokus auf die Effekte von erhöhtem Blutzucker und abnormen Lipiden, Insulinresistenz und Betazellfunktion.
Vom neuen Forschungsprogramm profitieren heuer:
Prof. Michael Roden, Vorstand 1. Medizinische Abteilung Hanusch Krankenhaus Wien, Karl-Landsteiner Institut für Endokrinologie und Stoffwechsel, Österreich “Lipid storage and mitochondrial function – from fatty liver to type 2 diabetes” Das Team von Prof. Roden wird mit Hilfe der an seiner Abteilung entwickelten Magnetresonanzspektroskopie (ähnlich dem MRI Scan) eine neue, viel versprechende Technik anwenden, die den Stoffwechsel in Echtzeit messen kann und zu einem tieferen Verständnis der Entwicklung von Typ-2-Diabetes führt.
Prof. Christophe Magnan, Dept of Physiology / Endocrinology, CNRS University Paris 7, Frankreich “Brain fatty acid sensing in relationship with nervous control of insulin secretion and hepatic glucose production” Prof. Magnan wird die Verbindung zwischen Gehirn, Freisetzung von Glukose aus der Leber und Insulinsekretion aus dem Pankreas (Bauchspeicheldrüse) untersuchen sowie die Rolle von guten und schlechten Fetten bei der Signalisierung an das Gehirn, dass der Körper Energie benötigt.
Dr. Lorella Marselli, Senior Scientist, Dept of Endocrinology and Metabolism, Univeristy of Pisa, Italien “Pancreatic islet beta cell inflammation in human type 2 diabetes and the role of gluco- and lipotoxicity” Dr Marselli wird gereinigte Proben von insulinproduzierenden, menschlichen Pankreaszellen (Zellen der Bauchspeicheldrüse) untersuchen und die Auswirkungen von hohen Glukosespiegeln auf eine erhöhte Entzündungsrate messen, was als Ursache einer Zellschädigung bei Typ-2-Diabetikern gesehen wird.
Dr. Claudia Miele, Senior Researcher, CNR Naples, Italien “The role of endoplasmic reticulum stress in the insulin-resistance induced by chronic hyperglycaemia” Dr. Miele will durch ihre Arbeit wertvolle Beiträge liefern zum besseren Verständnis vom Einfluss des erhöhten Blutzuckers auf die Insulinresistenz und hofft, damit neue Ziele für potentielle Therapien identifizieren zu können.
Dr. Giovambattista Pani, Assistant Professor, General Pathology, Università Cattolica del Sacro Cuore, Rome, Italien “Role of the longivity protein P66shc and of mitochondrial oxygen species (ROS) in obesity-induced insulin resistance and in metabolic syndrome” Dr. Pani wird ein neues, in seinem Labor identifiziertes Protein - das möglicherweise zu Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes beiträgt - und dessen Rolle bei der Entstehung von Übergewicht untersuchen.
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht. Weitere Informationen zu GlaxoSmithKline unter www.gsk.com
Die EFSD (European Foundation for the Study of Diabetes) wurde 1999 von der EASD (European Association for the Study of Diabetes) gegründet zur Förderung und Unterstützung der Diabetesforschung, der raschen Verbreitung und leichteren Anwendung von Wissen. Weitere Information zur EFSD unter www.europeandiabetesfoundation.org.
14. Dezember 2007
mehrInterview Prof. Roden: Diabetes-Forschung mit praktischem Wert
Interview mit Professor Roden zum Zusammenhang zwischen Fettleber und Typ II Diabetes
Prim. Prof. Dr. Michael Roden, Leiter der 1. medizinischen Abteilung am Hanusch-Krankenhaus, ist in den letzten 15 Jahren vielfach für seine Forschungsarbeiten ausgezeichnet worden. Besonders hervorzuheben ist die Verleihung des begehrten Minkowski-Preises im Oktober 2006. Prof. Roden war der erste Österreicher, der diese höchste Auszeichnung auf dem Gebiet der Endokrinologie (Hormonforschung) erhalten hat. Mit dem 1961 erstmals verliehenen Preis anerkennt die Europäische Gesellschaft für Diabetes (EASD) kontinuierlich herausragende Leistungen von Ärzten und Biochemikern unter 45 Jahren bei der Erforschung von Diabetes Mellitus und damit verbundenen Krankheiten.
Heuer und nächstes Jahr fördert GlaxoSmithKline die Diabetesforschung in Europa mit 1 Mio. €. Prof. Roden ist mit seinem Forschungsprogramm "Lipid-Speicherung und die Funktion der Mitochondrien - von der Fettleber zum Typ II Diabetes" einer von zehn Antragstellern, die von der European Foundation for the Study of Diabetes (EFSD) ausgewählt wurden bzw. 2008 noch werden und jeweils 100.000,- € erhalten.
Der Bitte, seine Forschungstätigkeit für Laien verständlich zu erklären, kommt Prof. Roden gerne nach, indem er am Ursprung - bei der Zelle - beginnt:
„ Die Zelle ist wie ein Motor. Die Zellkraftwerke (Mitochondrien) produzieren ATP (Adenosintriphosphat) und stellen damit allen möglichen Stoffwechselvorgängen Energie zur Verfügung. Wird zuwenig ATP produziert, kommt es zu einer Störung der Zellkraftwerke. Bei Typ II Diabetikern und anderen hormonellen Erkrankungen liegt eine Störung der ATP-Produktion im Muskel vor, so dass die Nahrungsstoffe auch bei Überangebot nicht richtig genützt und weniger Energie gewonnen werden kann. Das Zuviel an Fett wird im Muskel, aber auch in der Leber gespeichert. Insulinresistente Patienten haben häufig eine Fettleber, die nicht auf übermäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen ist. Die Folgen jedoch sind die gleichen und können bis zur tödlichen Leberzirrhose führen.
Wir wissen nicht, ob in der Leberzelle selbst auch ein solcher Defekt vorliegt. Die erste Herausforderung im Rahmen der Forschungsarbeiten lag vor allem darin, eine Untersuchungsmethode zu finden, bei der keine Gewebsproben entnommen werden müssen und bei der der Patient keiner Strahlenbelastung ausgesetzt wird. Die von uns entwickelte Anwendung der Magnetresonanzspektroskopie ermöglicht eine schmerzfreie und ungefährliche Untersuchung. Die Untersuchungen erfolgen im Rahmen einer langjährigen engen Kooperation mit dem MR Center of Excellence der Med Uni Wien am AKH und sind in dieser Form weltweit nur wenigen Institutionen möglich.
Erstmals können wir den Energiestoffwechsel von Leberzellen des Menschen unter realen Bedingungen beobachten und wollen im Rahmen des neuen Projektes (gefördert von der European Foundation for the Study of Diabetes) so mögliche Ursachen für die nicht-alkoholische Fettleber untersuchen. Mit Hilfe des Spektrums radiomagnetischer Wellen sehen wir nicht nur, wie die Zuckeraufnahme und -speicherung in den Zellen funktioniert, sondern verfolgen auch den Energiestoffwechsel. Im Rahmen dieses Projektes soll nun geklärt werden, ob bei Menschen mit Fettleber eine relevante Störung der ATP-Synthese vorliegt und danach, ob diese auch durch Behandlung modifizierbar ist.
Es ist vorstellbar, dass Menschen mit bestimmtem genetischen Profil unterschiedlich auf verschiedene Diäten ansprechen. Die Forschungsergebnisse sollen so von praktischem Wert sein, um optimale Therapieansätze für verschiedene Patientengruppen zu finden.
Die Erforschung und Behandlung von hormonellen Erkrankungen wie Diabetes ist ein wichtiges Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Aber wir haben noch viel Aufklärungsarbeit vor uns.“
Wir danken für das Gespräch!
12. Dezember 2007
mehrNeuer Europa-Präsident bei GlaxoSmithKline Pharmaceuticals
Anfang Oktober wurde Andrew Witty als designierter Nachfolger des derzeitigen CEO’s von GlaxoSmithKline, JP Garnier, bekannt gegeben. Andrew Witty und Chris Viehbacher, Präsident von US Pharmaceuticals, wurden mit Wirkung per 31. Jänner 2008 zu Vorstandsmitgliedern bestellt. Nun steht auch fest, wer die ehemalige Position von Andrew Witty übernehmen wird: Eddie Gray wird per 1. Jänner 2008 der neue Präsident von Pharmaceuticals Europe.
Eddie Gray ist seit dem Jahr 2001 (Merger von SmithKline Beecham und Glaxo Wellcome) Senior Vice President und General Manager von Pharmaceuticals UK. Er ist Mitglied der europäischen Geschäftsleitung und war zuvor Mitglied des Executive Management Teams von Nordamerika sowie Vizepräsident und General Manager von SmithKline Beecham Pharmaceuticals in Kanada.
1988 hat Eddie seine Karriere bei SmithKline Beecham als National Sales Manager begonnen und zahlreiche Positionen mit steigender Verantwortung innerhalb Englands übernommen wie Head of Hospital Sales, Marketing Manager für Anti-Infektiva und Business Unit Director für UK Pharmaceuticals General Medicine. Anschließend war er in Amerika für die Marktforschung von US Pharma verantwortlich, wurde später Vizepräsident und Marketing Director für Anti-Infektiva und schließlich Marketing Director Vaccines vor der oben erwähnten Position in Kanada.
Eddie ist im Aufsichtsrat der Association of the British Pharmaceutical Industry (ABPI) und Vorsitzender der ABPI Economic Strategy Group. Er ist Advisory Board Mitglied von Opportunity Now, einer Organisation für Arbeitgeber, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen am Arbeitsplatz einsetzen; und Kurator des Projektes HOPE UK, das darauf abzielt, dass medizinische Versorgung rund um den Globus für alle Menschen verfügbar ist, insbesondere für Kinder.
Eddie Gray hat an der Universität London Chemie und Betriebswirtschaft studiert und seinen MBA an der Granfield School of Management in England absolviert. Er ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat drei Töchter.
7. Dezember 2007
mehrSozialprojekt von GlaxoSmithKline Pharma Österreich
Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline ist seit dem Jahr 2000 (Merger Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham) der großzügigste Spender der an der Londoner Börse notierten Unternehmen. Im Vorjahr hat GSK beispielsweise 446 Mio. €, das sind 4 % des Gewinns vor Steuern, für karitative Zwecke gespendet. Ob und welche sozialen Projekte weltweit unterstützt werden, wird zentral entschieden (http://www.gsk.com/community/criteria.htm). Abgesehen von dieser globalen Spendenfreudigkeit sind viele der rund 200 MitarbeiterInnen von GSK Wien quer über Österreich ehrenamtlich engagiert. Dieses Jahr wollten die Mitarbeiter im Außen- und Innendienst auch noch gemeinsam einen persönlichen Beitrag leisten – so ist die Idee für das GSK-Sozialprojekt entstanden.
Aus zahlreichen Projektvorschlägen wurde ein „Kasperltheaterbesuch für Kinder und Mütter der Wiener Frauenhäuser“ gewählt. Möglicherweise auch deshalb, weil die Business Unit Hospital bereits seit Jahren mit den Wiener Frauenhäusern in Kontakt steht und daher bekannt war, dass ein solches Angebot gerne in Anspruch genommen wird.
Aufgrund der großzügigen Spenden der GSK MitarbeiterInnen konnten nicht nur die Aufführung und Bewirtung im Figurentheater Lilarum im 3. Bezirk finanziert werden – es sind sich auch noch Libro-Gutscheine ausgegangen. Die derzeitige Sammelaktion für Spielsachen läuft ebenfalls gut an, so dass die Mütter der Wiener Frauenhäuser rechtzeitig vor Weihnachten Geschenke für ihre Kinder aus dem Fundus auswählen können.
„In unseren Frauenhäusern bieten wir seit fast 30 Jahren Schutz und Hilfe für misshandelte und/oder bedrohte Frauen und deren Kinder. Wir freuen uns über Spenden, mit denen wir Mütter, die finanziell nicht so gut gestellt sind, zusätzlich unterstützen können. Sei es durch Schul- oder Spielsachen, Kleidung oder eben Aktivitäten, die von den täglichen Sorgen ablenken. Wir bedanken uns bei GSK für diesen netten Nachmittag und für die langjährige Unterstützung.“, so Frau Brem, Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser.
3. Dezember 2007
mehrGlaxoSmithKline kauft US-Firma Reliant Pharmaceuticals
Zur Erweiterung des US-Portfolios im kardiovaskulären Bereich hat GSK den Pharmaspezialisten Reliant um 1,65 Mrd. US-Dollar (1,16 Mrd. €) erworben. Hauptprodukt von Reliant ist ein auf Omega-3-Fettsäuren basierendes Medikament gegen überhöhte Cholesterinwerte. Zusätzlich vermarktet Reliant drei weitere kardiovaskuläre Medikamente gegen Bluthochdruck und Herz-Rhythmusstörungen.
Der Netto-Umsatz von Reliant im Zeitraum Anfang Jänner bis Ende September 2007 lag bei $341 Mio. und damit um 62 % höher als in der gleichen Periode in 2006. In Amerika sind rund 880 Mitarbeiter im Außendienst und im Marketing bei Reliant Pharmaceuticals beschäftigt.
Die Übernahme wird von der US Federal Trade Commission überprüft; der Beschluss wird vor Ablauf des heurigen Jahres erwartet.
Auskünfte für Analysten/Investoren in Europa:
David Mawdsley +44/20/8047 5564
Sally Ferguson +44/20/8047 5543
26. November 2008
mehrAnkündigung: GSK Projekt zur Verbesserung der Compliance im Burgenland
Es gibt viele Gründe, warum Patienten ihre Medikamente nicht regelmäßig einnehmen oder die Therapie vorzeitig abbrechen. Die Folgen jedoch sind immer dieselben: eine längere Behandlungsdauer bei verringerter Lebensqualität. Ein Ausweg aus dieser Situation ist die Compliance – verstanden als Therapiekooperation zwischen Arzt und Patient.
Unter der Schirmherrschaft der Burgenländischen Landesregierung startet GlaxoSmithKline mit Unterstützung der Ärzte- und Apothekerkammer im Burgenland ein Projekt, um die Compliance zu erhöhen. Von Jänner bis Dezember 2008 werden Patienten gezielt darin unterstützt, ihre Medikamente regelmäßig einzunehmen mit begleitenden Maßnahmen wie Gesundheitsbus, Kontrolltests und Atemschulen, um nur einige zu nennen. Für Apotheker und Ärzte sind unter anderem Fortbildungen geplant. Die Dokumentation des Projektes erfolgt durch die Burgenländische Gebietskrankenkasse in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien.
Besonders bei Asthma und COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) sind regelmäßige Medikamenteneinnahme und Kontrolle wichtig. So haben nicht einmal 10 % aller Asthmatiker ihre Krankheit - trotz Therapie - unter Kontrolle. Das bedeutet, dass 720.000 Menschen in Österreich unnötig an einer massiven Einschränkung ihrer Lebensqualität leiden.
„Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen, Tendenz steigend. Vor allem Kinder sind mehr und mehr davon betroffen. Aus einer europaweiten Studie1 geht hervor, dass viele Asthmatiker ihre Erkrankung bagatellisieren und ihre Situation als „normal“ hinnehmen. Mit der richtigen Therapie und guter Compliance könnten die meisten von ihnen ein beschwerdefreies Leben führen.“, so Dr. Gottfried Halmschlager, Medical Director von GSK Österreich.
Weitere Details zum Projekt: Pressekonferenz „im esterházy“ in Eisenstadt am 6. Dezember um 14 Uhr mit Dr. Peter Rezar, Gesundheitslandesrat, WHR Dr. Claudia Krischka, Leiterin des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Mag. Hans Tesar, Präsident Apothekerkammer Burgenland, Dr. Milan Kornfeind, Vizepräsident Ärztekammer Burgenland. Projektleitung GSK: Sieglinde Garscha.
9. November 2007
mehrBrustkrebs - mehr als ein Lippenbekenntnis
Machen Sie mit bei der GSK-Kampagne gegen Brustkrebs!
Durch aktive Teilnahme an der Kampagne „more than lip service“ das Bewusstsein für Brustkrebs stärken – dieser Appell von GlaxoSmithKline gilt auch noch nach dem Brustkrebsmonat Oktober.
Was kann jede/r Einzelne beitragen, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen?
Durch Klick auf www.morethanlipservice.org/makeyourmark.php können Nachrichten an Familie und Freunde geschickt werden. Zur Unterstützung der Kampagne spendet GSK € 10.000,-
an die Europa Donna, die europäische Brustkrebsvereinigung.
Was bringt erhöhte Aufmerksamkeit? Alleine dadurch, dass Brustkrebs frühzeitig erkannt wird, kann EU-weit jährlich das Leben von rund 31.000 Frauen gerettet werden. Ein wesentlicher Beitrag dazu sind Mammografie-Untersuchungen in jedem Land. Oftmals erkennen Frauen aber auch selbst ungewöhnliche Veränderungen im Brustbereich und informieren ihren Arzt darüber. Das zeigt, wie wichtig erhöhte Aufmerksamkeit und Selbstuntersuchungen sind.
Im Zeitraum 1990 bis 2002 ist dank verbesserter Behandlungsmethoden bei Brustkrebs und durch die frühzeitige Entdeckung der Erkrankung die Sterberate gesunken.
25. Oktober 2007
mehrGlaxoSmithKline: ethischstes Pharmaunternehmen seit Jänner 2002
Seit Beginn der Datenerhebung im Jänner 2002 durch Covalence, einem unabhängigen Schweizer Unternehmen, führt GlaxoSmithKline das Ethik-Ranking der Pharmaunternehmen an. Aus Tausenden von Dokumenten (Medien, Unternehmen selbst, nichtstaatliche Organisationen, etc.) werden 10 Hauptsektoren und 45 Kriterien wie Arbeitsrichtlinien, Abfallwirtschaft, Produktnutzen im sozialen Sinn und Menschenrechtspolitik analysiert.

Im Jahr 2002 wurde bei Null gestartet, wobei die obige Grafik den Zeitraum Oktober 2002 bis September 2007 zeigt. Die Quote selbst wird errechnet durch „Positive Meldungen minus negative Meldungen“. Positive Meldungen und aktive Initiativen im Bereich Ethik überwiegen bei GSK bei weitem unerfüllte Erwartungen und negative Berichterstattung.
GlaxoSmithKline konnte sich im letzten Jahr (Zeitraum Juli 2006 – Juli 2007) innerhalb der grünen Zone weiter nach oben bewegen, was auf sehr viele positive Meldungen im Verhältnis zu den negativen schließen lässt:

Hinweis: Wir haben keinen Zugriff auf die Originaldokumente und können Ihnen daher leider kein besseres Datenmaterial zur Verfügung stellen. Originalbericht siehe unter http://www.covalence.ch/index.php/products/services/research/industry-reports vom 29.8.2007.
8. Oktober 2007
mehrAndrew Witty wird neuer Vorstandsvorsitzender von GlaxoSmithKline
Der Aufsichtsrat von GlaxoSmithKline (GSK) hat heute die Ernennung von Andrew Witty als CEO Designate von GlaxoSmithKline bekannt gegeben. Andrew Witty, derzeit Präsident von Pharmaceuticals Europe, wird damit Dr. Jean-Pierre Garnier nachfolgen nach dessen Rücktritt als Chief Executive Officer per Ende Mai 2008.
Sir Christoph Gent, Aufsichtsratsvorsitzender von GlaxoSmithKline: „ Andrew’s Ernennung ist die Folge eines rigorosen Selektionsprozesses durch den Aufsichtsrat. Die Tatsache, dass wir aus drei starken internen Kandidaten auswählen konnten, zeugt von der Qualität des Managements bei GSK. Der Vorstand ist überzeugt davon, dass Andrew die beachtlichen Erfolge von JP, die GSK in eine führende Position innerhalb der Pharmazeutischen Industrie gebracht haben, weiter ausbauen wird.“
JP Garnier zur Ernennung von Andrew Witty: „ Andrew hat wesentlich zum Erfolg von GSK beigetragen und ich freue mich darüber, dass er unser neuer CEO wird. Ich wünsche ihm von Herzen viel Erfolg und freue mich auf die Zusammenarbeit während der Übergabe.“
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.
Zum Werdegang von Andrew Witty:
Andrew Witty wurde im Jänner 2003 zum Präsident von Pharmaceuticals Europe für GlaxoSmithKline ernannt. Er ist Mitglied im Corporate Executive Team. Zuvor war er Senior Vice President in Asiatisch-pazifischen Raum mit Niederlassung in Singapur.
Andrew ist 1985 bei Glaxo UK eingetreten und hatte verschiedenste Positionen innerhalb von England inne wie Director of Pharmacy and Distribution, International Product Manager und eine Vielzahl anderer Vertriebs- und Marketingpositionen. Später wurde er zum Managing Director von Glaxo Südafrika und Area Director für Süd- und Ostafrika ernannt. Unmittelbar vor seinem Wechsel in den Asiatisch-pazifischen Raum war er Vice President und General Manager, Marketing bei Glaxo Wellcome Inc, der US Niederlassung der Firma, wo er für die strategische Entwicklung, Marketing und Produktpositionierung verantwortlich war.
Während seiner Zeit in Singapur war Andrew von 2000 bis 2002 wirtschaftlicher Berater des Gouverneurs von Guangzhou in China. Er war außerdem Mitglied des Economic Development Boards in Singapur mit Sitz im Prüfungsausschuss und im Singapur Land Authority Board.
Andrew ist Mitglied des INSEAD UK Councils, einem Mitglied des Interimboards des OSCHR (Office for Strategic Coordination of Health Research), hat einen Sitz im Imperial College Commercialisation Advisory Board und ist Mitglied des London Council for the Advancement of Science and Technology. Er ist Mitglied in der Pharma Europe Working Group und in dem unlängst in England gegründeten Health Innovation Council.
Andrew ist 43 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder. Zu seinen Hobbys zählen Tennis und Laufen sowie Rugby und Kricket (die beiden Letztgenannten in der Rolle des Zusehers). Er hat einen Abschluss als BA in Wirtschaftswissenschaften an der Nottingham Universität in UK.
10. September 2007
mehrWiener Pharmakologe ist Otto Loewi Preisträger 2007
Der Wiener Neuropharmakologe Dr. Harald Sitte, dessen Arbeit das exakte Timing inter-neuronaler Kommunikation zum Thema hat, wird am 22. September 2007 den prestigeträchtigen Otto Loewi Preis erhalten. Der Preis wird von der Austrian Neuroscience Association anlässlich ihrer Jahrestagung in Seggau, Steiermark, verliehen und zeichnet junge WissenschaftlerInnen für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Hirnforschung aus.
Dr. Sitte (geboren 1967) arbeitet am Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Wien. Der Kernpunkt seiner auf anspruchsvollen biochemischen, optischen, elektrophysiologischen, und molekularbiologischen Techniken basierenden Arbeit umfasst Eigenschaften von Neurotransmitter-Transportern. Es sind dies Proteine, die an synaptischen Strukturen konzentriert und dort für eine rasche Entfernung von Neurotransmittern (neuronalen Botenstoffen) verantwortlich sind. Nervenzellen setzen bei jeder elektrischen Erregung derartige Botenstoffe an ihren Endigungen (Synapsen) frei. Die biologische Bedeutung zeigt sich in Tiermodellen (z.B. Mäusen, bei denen die Proteine gentechnisch ausgeschaltet werden) oder nach Blockade der Transporter durch eine Reihe von Substanzen.
Dr. Sitte und seine Mitarbeiter konnten zeigen, dass Transporter Makro-Komplexe aus mehreren Molekülen bilden müssen, um in die Zellmembran eingebaut zu werden. Wird die Bildung solcher Komplexe, z.B. durch Punktmutation, verhindert, dann werden die Proteine in den Zellen zurückgehalten und abgebaut, bevor sie die Oberfläche (Zellmembran) erreichen können.
Dr. Sitte: „Unsere Arbeit zielt auf ein profundes Verständnis der molekularen Eigenschaften der Transporter. Diese Proteine regeln die freie Konzentration der Botenstoffe und sorgen damit für ein exaktes Funktionieren des komplizierten Netzwerkes der Nervenzellen. Je mehr wir über Struktur und Funktion der Transporter wissen, desto eher wird es gelingen, hoch effiziente und spezifische Medikamente gegen so beeinträchtigende Erkrankungen wie die Depression zu finden“.
Professor Friedrich G. Barth, Präsident der Austrian Neuroscience Association kommentiert den von dem Pharma-Unternehmen GlaxoSmithKline gesponserten Preis: “Dr. Sitte’s Erkenntnisse sind im Spitzenfeld neurochemischer und neuropharmakologischer Forschung angesiedelt. Seine Arbeit hat gezeigt, dass wir von Neurotransmitter Transportern in Zukunft mehr erwarten können als lediglich Angriffspunkt für Suchtmittel wie Kokain, Amphetamin, oder Ecstasy zu sein“.
Foto: Prof. Harald Sitte
Anmerkung zum Otto Loewi Preis
Der Preis ist nach dem Österreichischen Pharmakologen Otto Loewi benannt. Otto Loewi erhielt 1936 für die Entdeckung des Prinzip der Informationsübertragung von Nervenzellen mittels chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter) gemeinsam mit Sir Henry Dale den Nobelpreis. Der Otto Loewi Preis wird jedes zweite Jahr von der Austrian Neuroscience Association an eine/n junge/n (unter 40 Jahren) HirnforscherIn vergeben. Die Entscheidung trifft ein aus internationalen Experten bestehendes Komitee. Durch Vergabe des von dem Pharma Unternehmen GlaxoSmithKline gesponserten Preises (€5.500.-) sollen insbesondere in Österreich erbrachte Leistungen gewürdigt werden. Dr. Sitte ist der nunmehr 6. Otto Loewi Preisträger.
29. August 2007
mehrArzneimittel und Impfstoffe für Kinder
Jährlich sterben mehr als 10 Mio. Kinder unter 5 Jahren. Für 90 % dieser Todesfälle sind sechs Hauptkrankheiten verantwortlich, wobei zwei Drittel dieser Todesfälle vermeidbar wären. Heuer im März haben wir bei der Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Agency) eine Impfstoffkombination eingereicht, die das Potenzial hat, den Kreislauf der Meningitis-Epidemien (Gehirnhautentzündung) in Afrika zu durchbrechen.
Viele unserer Arzneimittel sind für Kinder zugelassen, z.B. für Behandlungen gegen Asthma, HIV/AIDS, Krebs, Migräne, Diabetes, Infektionskrankheiten, Epilepsie und Ekzeme. Wir vertreiben über 25 Impfstoffe zum Schutz von Kindern gegen Windpocken, Diphtherie, Grippe, Keuchhusten, Gehirnhautentzündung, Masern, Mumps, Röteln, Kinderlähmung und Brechdurchfall durch Rotaviren. Wir sind der größte Impfstofflieferant für die UNICEF und ein Viertel der weltweit verabreichten Impfstoffe kommt von uns.
Eine schwere Infektionskrankheit, von der v.a. Kinder unter zwei Jahren betroffen sind, ist das Rotavirus (RV) - weltweit der häufigste Erreger von akuten Brechdurchfall-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. 95 % aller Kinder bis zum 5. Lebensjahr haben mindestens einmal eine Rotavirus-Infektion durchgemacht. Pro Jahr sterben in Entwicklungsländern etwa 600.000 Kinder an Rotaviren, in Österreich werden durchschnittlich 3.800 Kinder ins Spital eingeliefert. Seit Jänner 2006 wird die Schluckimpfung gegen Rotaviren im Österreichischen Impfplan allen Neugeborenen ab der 6. Lebenswoche empfohlen. 2006 haben wir für unseren Impfstoff den UK Prix Galien Award für pharmazeutische Innovation erhalten, eine der größten Auszeichnungen in der Entwicklung von neuen Arzneimitteln.
Eines der am meisten verbreiteten Lungenprobleme bei Kindern in der westlichen Welt ist Asthma. In Österreich gibt es 500.000 bis 800.000 Asthmatiker, Tendenz steigend. Für die besonders einfache Behandlung von akutem Asthma bei Säuglingen und Kindern sind Medikamente in Zerstäuberform verfügbar. Wir unterstützen bereits seit Jahren die Atemschule, eine Initiative der österreichischen Lungenfachärzte und der Österr. Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP).
Wir erforschen intensiv Krankheiten, von denen die ärmsten Länder der Welt betroffen sind, wie HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria – den drei Hauptkrankheiten der WHO. Informationen zu unseren klinischen Studien sind frei verfügbar unter http://ctr.gsk.co.uk.
HIV wird vor bzw. während der Geburt oder durch Stillen von der Mutter an das Kind weitergegeben. Derzeit gibt es weltweit ca. 2,2 Mio. HIV-infizierte Kinder. Besonders kleine Kinder können nur mit Flüssigrezepturen behandelt werden. Wir arbeiten intensiv an der Entwicklung eines schlagkräftigen Impfstoffes, der das Potenzial hätte, Millionen von Menschen zu retten. Jährlich sterben 3 Mio. Menschen an AIDS und 5 Mio. infizieren sich in diesem Zeitraum.
Malaria ist v.a. in tropischen und subtropischen Gebieten weit verbreitet. Jährlich werden zwischen 300 und 500 Mio. Menschen damit infiziert und zwischen einer und drei Mio. sterben daran, zumeist kleine Kinder in Schwarzafrika. Wir hoffen, im Jahr 2010 bei den Zulassungsbehörden den ersten Malaria-Impfstoff für Kinder in Afrika einreichen zu können.
Unsere gemeinnützigen Programme konzentrieren sich auf die Gesundheit von Kindern, wie z.B. dem „Social exclusion programme“ für HIV/AIDS infizierte Jugendliche in Rumänien, das medizinische Jugendcamp „L’Envol“ in Frankreich, „Multi-coloured lives“ für behinderte Kinder in Russland und ein Programm in Kinderhorten mit Schwerpunkt Gesundheitspflege in Spanien. Wir sind außerdem Gründungspartner von „The Barretstown Gang Camp“ in Irland, dem ersten europäischen Programm dieser Art zur Rehabilitation von schwer kranken Kindern. Bei unserem Projekt "PHASE - Personal Hygiene And Sanitation Education" lernen Kinder in Entwicklungsländern, dass sie sich durch einfache Maßnahmen wie Händewaschen schützen können.
Wir zählen zu den weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen und engagieren uns für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, um ihnen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. Wir forschen sowohl zu Impfstoffen als auch zu Behandlungsmethoden der Top-Priority Krankheiten der WHO: HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria.
Weitere Informationen siehe unter www.gsk.com, Fotos sind unter der Rubrik „Media centre/Photo library“ verfügbar.
10. August 2007
mehrInnovative Medikamente für die Dritte Welt: günstiger und rascher
Ethical Performance veröffentlicht online best practice Beispiele zur Corporate Social Responsibility und damit verbundene Investitionen. Am Beispiel „strength through unity“ wird gezeigt, wie GlaxoSmithKline durch Public Private Partnerships (PPP) in Zusammenarbeit mit Regierungen und nichtstaatlichen Unternehmen (NGO’s) einen produktiven und finanziell praktikablen Weg gefunden hat, um der Dritten Welt Arzneimittel und Impfstoffe günstiger und rascher zur Verfügung stellen zu können.
Vor einigen Jahren hat GSK erstmals mit der World Health Organization (WHO), dem Department for International Development (DfiD) der britischen Regierung, der University of Liverpool und der London School of Hygiene and Tropical Medicine zur Entwicklung einer Therapie für Malaria-Patienten in Schwarzafrika zusammengearbeitet. Mittlerweile gibt es im Bereich Malaria 20 Projekte – das größte Portfolio zur Erforschung von Malaria in der Geschichte. In Tres Cantos (Spanien) arbeiten 100 Wissenschafter im „drug discovery center“ von GSK mit Schwerpunkt auf Malaria und TB, wobei Forschungsprojekte nach ihrem sozialen und gemeinnützigen Nutzen für die Gesundheit der Menschen ausgewählt werden und nicht nach wirtschaftlichem Ergebnis.
Zumeist läuft es so, dass GSK neben Forschung & Entwicklung auch die Produktion übernimmt und Vertriebswissen zur Verfügung stellt. Die akademischen Institute ihrerseits fördern die Forschungsarbeiten, während öffentliche und ehrenamtliche Organisationen wie das DfiD und die Rockefeller Foundation die Finanzierung der Entwicklungs- und Versandkosten unterstützen – und außerdem sicherstellen, dass die Medikamente zu den Menschen kommen, die sie brauchen. Durch die Beteiligung von Partnern bei klinischen Studien kann GSK die Entwicklungskosten reduzieren und die neuen Produkte kommen rascher zu den Patienten.
„Erfolgreiche Kooperationen setzen Flexibilität, Transparenz und Vertrauen voraus, andererseits ermöglichen sie uns allen, dass wir gemeinsam etwas schaffen, was jedem Einzelnen von uns nicht möglich wäre“, so Julia King, Corporate Responsibility Vizepräsidentin von GlaxoSmithKline.
Ähnliche Partnerschaften gibt es auch bei den GSK Impfstoffen, wie z.B. mit der PATH Malaria Vaccine Initiative und der Bill & Melinda Gates Foundation oder der Internationalen AIDS-Impfstoff Initiative, bei der GSK eng mit dem Uganda Virus Research Institute und dem Indian Council of Medical Research zusammenarbeitet.
GlaxoSmithKline zählt zu den weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen und engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, um ihnen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. GSK forscht zu Impfstoffen und Behandlungsmethoden für die Top-Priority Krankheiten der WHO: HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria.
Details zu GSK siehe unter www.gsk.com.
26. Juni 2007
mehrHöchste Anerkennung für wissenschaftliche Publikationen von GSK
Das unabhängige US-Unternehmen Thomson analysiert quartalsweise sowohl Qualität als auch Quantität der wissenschaftlichen Literatur und liefert damit eine objektive Beurteilung darüber, wie gut der immense Forschungsaufwand innerhalb der klinischen Gemeinschaft ankommt. GlaxoSmithKline ist das Unternehmen mit dem höchsten Impact bei wissenschaftlichen Publikationen zu Medikamenten und Therapien und hat zum 3. Mal in Folge den höchsten Recognition Score erzielt - einem Indikator dafür, wie anerkannt die wissenschaftlichen Beiträge sind und wie oft sie in wichtigen Publikationen und bei Konferenzen zitiert werden: „Welches Unternehmen hat am meisten bewegt?“
Im Sinne vollkommener Transparenz hat sich GlaxoSmithKline als erstes Pharmaunternehmen dazu entschlossen, seine Studiendaten via Internet der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – zusätzlich zur Veröffentlichung in der Fachinformation, in Journalen, bei Kongressen und zur Information des medizinischen Fachpersonals. Das „Clinical Trial Register“ ist im Jahr 2004 mit Studienergebnissen zu Avandia®, einem Rosiglitazon Maleat bei Typ-2-Diabetes, online gegangen. Mittlerweile sind 2.760 klinische Tests verfügbar unter http://ctr.gsk.co.uk/welcome.asp. Die Datenbank bietet Zusammenfassungen von Testprotokollen sowie Testergebnisse für alle von GSK durchgeführten Studien und Referenzen zu Publikationen in der medizinischen Literatur.
Die internationale Pharmaindustrie ist eine der produktivsten Sponsoren im Bereich wissenschaftlicher Forschung und lag für 2005 mit Ausgaben in der Höhe von 46,7 Mrd. £ für F & E an 2. Stelle hinter der Technologie Hardware mit 47,9 Mrd. £. Unter den Top 20 Unternehmen sind 5 Pharmakonzerne zu finden, darunter auch GlaxoSmithKline mit einem Forschungsaufwand von 3,5 Mrd. £ im Jahr 2006 und mehr als 15.000 Mitarbeitern in diesem Bereich.
Glaxo Baby Book
Das im Jahre 1908 erstmals publizierte Glaxo Baby Book war bis in die späten 70er Jahre ein gefragter Ratgeber unter Müttern.
