Im Bild oberhalb sehen Sie einen Ausschnitt aus dem ganzseitigen Inserat „Glaxo Builds Bonnie Babies“, das am 27. Mai 1908 in der Daily Mail erschienen ist - auf den Tag genau 100 Jahre vor dem Launch unserer neuen Homepage.
In diesem Archiv finden Sie Presseaussendungen aus dem Jahr 2008.
Kontakt: Martha Bousek, 01/970 75/501, martha.bousek@gsk.com.
01. Dezember 2008
"Positive Action" - GSK`s Beitrag im weltweiten Kampf gegen HIV und AIDS
Am 1. Dezember findet der alljährliche Weltaidstag statt, der 1988 erstmals von der WHO ausgerufen wurde. GlaxoSmithKline hat 1987 das erste Medikament gegen HIV auf den Markt gebracht. Mittlerweilen sind von GSK sieben HIV-Präparate aus 2 Substanzklassen für die Patienten zugänglich. In der Forschung konzentriert sich das Unternehmen seit Jahren darauf, die medikamentösen Therapien stark zu vereinfachen und weiterzuentwickeln.
So unterstützt GlaxoSmithKline eine Initiative der Weltgesundheitsbehörde WHO, die „kindgerechte“ Medikamente fordert. Drei neue Tablettenformen von GSK mit Bruchrille erfüllen diese Forderung nach Medikamenten zur Behandlung von HIV, die sich an den Bedürfnissen von Kindern orientieren.
HIV/AIDS bedeutet für GSK jedoch auch eine große soziale Herausforderung. GSK erleichtert mit Vorzugspreisen und freiwilligen Lizenzen den Zugang zu Medikamenten und unterstützt klinische Studien und Ausbildungsprogramme in den ärmsten Regionen der Welt.

Mit Positive Action, einem internationalen Hilfsprogramm von GlaxoSmithKline, soll die Behandlung HIV-positiver Menschen und die Betreuung ihrer Familienangehörigen verbessert werden. Ein großes Ziel ist die Aufklärung, um weitere Ansteckungen zu verhindern, aber auch die Entstigmatisierung von HIV-positiven Kindern und Erwachsenen. Dazu arbeitet GSK weltweit mit einzelnen Personen, Gruppen, Gesundheitsorganisationen, Regierungen und internationalen Institutionen (z.B. Vereinte Nationen) zusammen.
Positive Action wurde 1992 von GSK ins Leben gerufen. Seitdem hat GSK zahlreiche nationale und internationale Hilfsprojekte unterstützt. Allein seit 2003 wurden mit insgesamt 37 Partnern, 43 Projekte in 36 Ländern verwirklicht. Die Projekte dauern in der Regel drei bis fünf Jahre. Sie sollen eine nachhaltige Wirkung auf den Einzelnen und die Gemeinschaft haben.
Das Positive Action Programm: Beispiele
Postive Action etablierte ein neues Bildungsprojekt, das über die nächsten 3 Jahre 500 000 Frauen und 2.5 Millionen Familienmitglieder im ländlichen Indien erreichen wird.
Positive Action trainierte 8 500 Health Care Professionals (HCP) in Ost – Afrika.
Positive Action führte Präventions-Aufklärungskampagnen bei 79 000 Insaßen von 200 Gefängnissen in UK durch.
Positive Action stellte 8 500 HCP in 173 Ländern Trainingsunterlagen über HIV/Aids zur Verfügung.
Positive Action ermöglichte 100 Polizisten in Zentral-Mexiko eine Ausbildung über Menschenrechte
Positive Action unterstützte die Teilnahme von 45 000 Abgesandten der HIV Community an regionalen und internationalen AIDS Konferenzen.
Weitere Informationen über laufende Projekt von Positive Action und Trainingsmaterial und Poster zum freien Download unter www.positiveaction.com.
21. November 2008
Erfolgsmeldung zur Ausrottung der Elephantiasis
Laut Studie wurden von 2000 bis 2007 66 Millionen Babys von Geburt an vor Lymphatic Filariasis geschützt. Bei einer Risikogruppe von 123 Millionen Menschen konnte die Ansteckung verhindert und bei 9,5 Mio. Infizierten konnte der Krankheitsfortschritt gestoppt werden.
Ziel von Global Alliance to Eliminate Lymphatic Filariasis (GAELF) ist es, LF (Lymphatic Filariasis, Elephantiasis oder Elefantenkrankheit) bis zum Jahr 2020 auszurotten. Aus heutiger Sicht ein realistischer Zeitraum. GlaxoSmithKline hat jedenfalls zugesagt, das Projekt so lange zu unterstützen, bis dieses Ziel erreicht ist. Bisher hat GSK 750 Mio. Tabletten und rund 2 Mio. $ pro Jahr gespendet für Aktivitäten der Allianzpartner, wie Training, Unterricht, Kommunikation und Evaluierung.
Seit Start des WHO-Projektes zur Ausrottung der „Elefantenkrankheit“ im Jahr 1998 wurden mehr als 570 Mio. Menschen mit Tabletten von GlaxoSmithKline behandelt. Positiver Nebeneffekt: die Behandlung wirkt auch gegen Hautkrankheiten und Darmwürmer.
Das öffentlich-private Partnerschaftsprogramm zur Ausrottung von Elephantiasis ist ein Paradebeispiel dafür, wie gravierende Gesundheitsprobleme gemeinsam gelöst werden können. Die Meilenstein-Studie, die am 8. Oktober im Journal PloS (Public Library of Science) on Neglected Tropical Diseases, veröffentlicht wurde, bezeichnet GAELF als das erfolgreichste Programm in der Geschichte der öffentlichen Gesundheit, “the best buy in public health”.
Über Lymphatic Filariasis
Lymphatic Filariasis ist eine parasitäre Erkrankung, die durch Moskitostiche übertragen wird. Der Moskito sticht eine infizierte Person und infiziert dadurch sich selbst. Mikroskopische Würmer gelangen ins Blut des Moskitos und entwickeln sich zu infektiösen Larven, die wiederum durch einen Moskitostich an das nächste Opfer weitergegeben werden. Von LF betroffen ist in etwa ein Fünftel der Weltbevölkerung (1,3 Mrd. Menschen) und rund 120 Millionen sind bereits infiziert, wobei bei vielen die Krankheit erst nach Jahren ausbricht.
Die Auswirkungen sind chronische Schwellungen der Lymphe, bei Männern auch der Genitalien. Lymphatic Filariasis ist nicht lebensbedrohlich, ruft jedoch körperliche Symptome hervor, die das Leben maßgeblich beeinträchtigen. So wird beispielsweise die Widerstandsfähigkeit bei Hautinfektionen, Fieberattacken und Entzündungen stark herabgesetzt. Die Behinderung in Kombination mit Fieberattacken führt zu einem Leben in Armut, denn Arbeiten ist nicht möglich. Heiraten - ein in Entwicklungsländern gängiges Mittel zur Absicherung - ist aufgrund der Stigmatisierung auch keine Option.
Fotos: http://www.gsk.com/community/filariasis/photographs.htm
31. Oktober 2008
GlaxoSmithKline investiert 430 Mio. € in die österreichische Pharmaforschung
In Österreich wurden im Jahr 2006 im Pharmasektor rund 277,2 Mio. € in Forschung & Entwicklung investiert1. Bei dem Lizenzdeal, den GlaxoSmithKline Biologicals letzte Woche mit dem Wiener Biotech-Unternehmen AFFiRiS zur Erforschung von Alzheimer-Impfstoffen abgeschlossen hat, wurde eine Vertragssumme von 430 Mio. € vereinbart.
Die Impfstoffe der Firma AFFiRiS, die derzeit in klinischen Studien in Wien gestestet werden, lassen in Österreich schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Alzheimer-PatientInnen2 hoffen. Für 2025 wird aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung eine Steigerung der Zahl der Erkrankten prognostiziert mit über 22 Mio. Menschen in den Industrienationen3.
Zu Morbus Alzheimer
Die Alzheimerdemenz ist eine progressive neurodegenerative Krankheit, die zu einem irreversiblen Verlust von Nervenzellen führt. Klinische Symptome sind ein zunehmender Verlust von Gedächtnis, Urteilsfähigkeit, Orientierung und Sprache. Bei vielen AlzheimerpatientInnen kommen Verhaltensänderungen und psychiatrische Störungen hinzu, die eine enorme Belastung für die Betreuungspersonen und die Kosten nach Aufnahme in institutionalisierte Pflegeeinrichtungen darstellen.
Zur neuen Technologie von AFFiRiS
Die zurzeit führende Hypothese zur Krankheitsentstehung besagt, dass Ablagerungen des Betaamyloidpeptids eine zentrale Rolle für die Pathogenese der Alzheimer’schen Krankheit spielen (Übersicht bei Blennow et al. 2006)4. Von der Vereinbarung mit AFFiRiS sind zwei Programme betroffen, eines ist auf vollständige Betaamyloidproteine ausgerichtet, das zweite, als Mimovax bezeichnete Programm, zielt auf weitere Formen des Betaamyloids. Wie bekannt, veranlassen aktive Impfstoffe den Körper, Antikörper zu bilden. Das Besondere bei den Impfstoffen von AFFiRiS jedoch ist die AFFITOME-Technologie: die zu bildenden Antikörper können zwischen gesunden und krankmachenden Formen des Betaamyloids unterscheiden und greifen nur die schädliche Form an.
Jean Stephenne, Präsident und General Manager von GSK Biologicals, dazu: „Wir sind sehr beeindruckt von der Technologie von AFFiRiS – kombiniert mit unserer Expertise bei innovativen Adjuvantsystemen wird diese Zusammenarbeit unsere Erfolgschancen bei der Entdeckung von neuen Behandlungsmethoden gegen diese schwerwiegende Erkrankung wesentlich erhöhen.“
Zu GSK Biologicals
GlaxoSmithKline Biologicals ist der führende Impfstoffhersteller weltweit mit einem Marktanteil von 22 % per 2006. Derzeit sind 30 Impfstoffe auf dem Markt und über 20 in der Pipeline (24 per Ende Februar 2008) – ein Drittel davon zur Vorbeugung von Krankheiten in Entwicklungsländern. Von den 1,1 Mrd. Impfdosen, die im Jahr 2007 versandt wurden, wurden 8 von 10 Impfdosen um bis zu 90 % verbilligt in die ärmsten Länder der Welt geliefert. Durch routinemäßige Impfungen und gezielte Kampagnen konnte z.B. die Todesrate bei Kindern in Afrika aufgrund von Masern von 2000 – 2006 um 91 % reduziert werden5. Impfungen retten jährlich weltweit bis zu sechs Millionen Menschen das Leben6 und schützen 750.000 Kinder vor Behinderungen7. Seit der Einführung des Gratiskinderimpfprogrammes in Österreich im Jahr 1997 ist GlaxoSmithKline der Hauptlieferant für Kinderimpfstoffe.
AFFiRiS-Pressemeldung und Pressefotos anläßlich der Lizenzvereinbarung
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.
Referenzen
1. Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) 2006 nach Wirtschaftszweigen, erstellt von Statistik Austria am 29.8.2008
2. Es gibt in Österreich keine genauen epidemiologischen Daten. Schätzungsweise sind es 100.000 Demenzkranke, davon 60.000 bis 80.000 Personen mit fortschreitendem Morbus Alzheimer. Aktuelle Daten aus Deutschland: ca. 1 Mio. dementiell Erkrankte, davon 650.000 mit Alzheimerscher Demenz (Bickel 2001).
3. http://www.affiris.com/press_releases/2_Presseaussendung%20AFFiRiS.pdf vom 31.10.2008
4. Arzneiverordnungsreport 2007 von U. Schwabe, D. Paffrath, S. 314
5. www.who.int/wer/2007/en: Progress in Global Measles Control and Mortality Reduction, 2000-2006
6. Ehreth J. The Global Value of Vaccination. Vaccine 2003; 21: 596-600
7. Ehreth J. The value of vaccination: a global perspective. Vaccine 2003: 21: 4105-4117
28. Oktober 2008
alli™ - rezeptfrei gegen Übergewicht
GlaxoSmithKline hat am 24.10.2008 vom europäischen Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP)eine positive Expertenempfehlung erhalten zur rezeptfreien Verfügbarkeit von alli™ (Orlistat 60 mg) als erstem europaweit zugelassenen rezeptfreien Arzneimittel zur Gewichtskontrolle für Erwachsene über 18 Jahre mit einem BMI (Body-Mass-Index) von 28 kg/m² oder darüber.
Klinische Studien belegen, dass alli™ in Verbindung mit einer kalorien- und fettreduzierten Ernährung dazu beitragen kann, bis zu 50 Prozent mehr Gewicht zu verlieren als mit einer Diät allein1. Verlor etwa ein Proband zwei Kilo durch die Diät, konnte er dank des Präparates ein weiteres Kilo abnehmen. Die Wirkung beruht darauf, dass alli™ die Fettaufnahme aus der Nahrung in den Körper um rund 25 Prozent reduziert2. alli™ bietet somit eine zusätzliche Motivation die für die Gewichtsreduktion nötigen Änderungen des Lebensstils vorzunehmen, auf eine kalorien- und fettreduzierte Ernährung umzustellen und so noch weiter Gewicht zu reduzieren.
„Die positive Expertenempfehlung zur rezeptfreien Verfügbarkeit ist ein bedeutender Meilenstein für das Präparat, aber auch und in erster Linie für zahlreiche übergewichtige Menschen in ganz Europa“, kommentiert Manfred Scheske, Präsident von GSK Consumer Healthcare Europa, die Entscheidung des Komitees. „Wir sind damit einen großen Schritt weiter, dem Konsumenten das erste von der EU genehmigte rezeptfreie Arzneimittel zur Gewichtskontrolle zur Verfügung stellen zu können. Ungefähr die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Europa ist übergewichtig, ein Drittel von ihnen fettleibig. Die neue klinisch belegte Option kann in Zukunft der entscheidenden Faktor im Kampf gegen Übergewicht sein.“
In den USA wurde alli™ bereits im Juni 2007 als das einzige von der FDA (Food and Drugs Administration) zugelassene rezeptfreie Arzneimittel zur Gewichtskontrolle eingeführt. Ein umfassendes Online-Programm hilft dort den Verwendern noch zusätzlich überflüssige Kilos zu verlieren und eine langfristig gesündere Ernährungsweise zu entwickeln. Das Präparat wirkt nur lokal im Magen-Darm-Trakt und hemmt dort die Fettaufnahme. Der Wirkstoff wird nur in minimaler Menge in den Blutkreislauf aufgenommen. alli™ ist kein Appetitzügler und wirkt nicht auf Herz oder Gehirn2.
Manfred Scheske erklärt weiter: „alli™ ist keine Wunderpille, aber das Präparat kann den Menschen helfen, mehr Gewicht zu verlieren als nur mit einer Diät allein – und fördert damit das eigene Wohlbefinden insgesamt. Seit einem Jahr in den USA verfügbar wurde es bereits von Millionen Menschen verwendet und half diesen, einen nachhaltigen Gewichtsverlust zu erzielen.“ Mit Erteilung der Zulassung würde GSK die Rechte zur Vermarktung von alli™ in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten erhalten.
Zusammenfassung der CHMP-Beurteilung unter www.emea.europa.eu.
Über alli®: bei dem aktiven Wirkstoff in alli™ handelt es sich um Orlistat 60 mg. Orlistat 120 mg steht als rezeptpflichtige Behandlungsoption seit 10 Jahren zur Verfügung. Das Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil von Orlistat ist hervorragend dokumentiert und resultiert aus Daten von mehr als 100 klinischen Studien3. GSK hat mit dem Unternehmen Roche (Anbieter des rezeptpflichtigen Orlistat 120 mg) im Februar 2007 eine Vereinbarung getroffen, die es GSK ermöglicht, die behördliche Genehmigung zur europaweit rezeptfreien Verfügbarkeit von Orlistat 60 mg anzustreben.
Literatur:
1. Anderson J. Orlistat for the management of overweight individuals and obesity: a review of potential for the 60-mg, over-the-counter dosage. Expert Opin Pharmacother. 2007;8 (11):1733-1742.
2. Jacob S, Togerson J. Orlistat Treatment Beneficial in Both Primary Care and Tertiary Settings. Obesity Reviews. 2005; 6(s1):166.
Kontakt für Anfragen in Österreich: Mag. Ursula Wirth von Pleon Publico Salzburg, Paracelsusstraße 4, 5020 Salzburg, Telefon: 0662/620242, Fax: 0662/620242 20, u.wirth@pleon-publico-sbg.at
10. Oktober 2008
Saubere Hände retten Leben: 1. Global Handwashing Day am 15. Oktober
Mehr als 3,5 Mio. Kinder/Jahr1 sterben vor ihrem 5. Geburtstag an Durchfall und Lungenentzündung. Simples Händewaschen vor dem Essen und nach der Benützung der Toilette könnten mehr Leben retten als jeder verfügbare Impfstoff bzw. jeder medizinische Eingriff.
Das Projekt PHASE (Personal Hygiene & Sanitation Education Programme) von GlaxoSmithKline lehrt Kinder auf der ganzen Welt, wie wichtig Händewaschen für ihre Gesundheit und ihr Leben ist. Seit dem Projektstart im Jahr 1998 hat GSK in Partnerschaft mit Organisationen wie AMREF (African Medical and Research Foundation), Save the Children und dem Millenium Village Project mehr als 500.000 Kinder in 12 Ländern erreicht.
Mit Unterstützung von bewusst einfach gehaltenem Schulungsmaterial und lokalen Aktivitäten soll richtiges Händewaschen automatisiert werden:
- In Kibera, Kenia’s größtes Armenviertel im städtischen Bereich, werden Kinder bei Fußballspielen an richtigesHändewaschen erinnert.
- In Bangladesch gibt es Hygiene-Wettbewerbe im Rahmen von Kunstausstellungen.
- In La Paz (Bolivien) wird Seife auf Straßenmärkten verteilt.
„Wir haben das PHASE-Modell übernommen, weil es offensichtlich etwas bringt. Verbesserte Hygiene unter den Schülern führt zu einer deutlichen Reduktion von Krankheiten und damit zu weniger Fehlzeiten im Unterricht.“, George Okoth, Senior Education Officer in Kenia.
Richtiges Händewaschen ist selten, nicht nur in den ärmsten Regionen. Weltweit wäscht sich maximal ein Drittel der Bevölkerung in „kritischen“ Situationen wie vor dem Essen oder nach Benützung der Toilette die Hände mit Seife.
Wie geht richtiges Händewaschen? 20 Sekunden lang die Hände gründlich mit Seife waschen – inklusive Handflächen, zwischen den Fingern und vor allem unter den Fingernägeln. 20 Sekunden, das ist in etwa zweimal „Happy Birthday“ singen.
Was bringt richtiges Händewaschen? 44 % weniger Todesfälle durch Diarrhoe2, und 25 % weniger Todesfälle durch Lungenentzündung3. Bei einer Untersuchung in Pakistan konnten Atemwegsinfektionen um mehr als die Hälfte reduziert werden4.
1 UNICEF, State of the World’s Children 2008
2 Lorna Fewtrell, Kaufmann R.B., Kay D., Enanoria W., Haller L., and Colford, J.M.C., Jr. 2005. “Water, sanitation, and hygiene interventions to reduce diarrhoea in less developed countries: A systematic review and meta-analysis.” The Lancet Infectious Diseases, Vol. 5, Issue 1: 42-52. Curtis, V. and Cairncross, S. 2003. “Effect of washing hands with soap on diarrhoea risk in the community: A systematic review.” The Lancet Infectious Diseases, Vol. 3, May 2003, pp 275-281.,
3 WELL Fact Sheet unter http://www.lboro.ac.uk/well/resources/fact-sheets/fact-sheets-htm/Handwashing.htm.
4 S. Luby, Agboatwalla M., Feikin D., Painter J., Billhimer W., Altaf A., und Hoekstra R. (2004) “The effect of handwashing on child health: A randomised controlled trail.“ The Lancet, Vol. 366, Issue 9481:225-33.
19. September 2008
Best Practice bei Transparenz
GSK veröffentlicht seit dem Jahr 2004 alle Studienergebnisse - nicht nur positive - im Internet. Ethical Performance, eine unabhängige Corporate Responsibility Zeitschrift, hat in der 12. Ausgabe unter „Best Practice“ darüber berichtet.
Vor fünf Jahren hat sich GlaxoSmithKline dazu entschlossen, die Ergebnisse aller klinischen Studien ab dem Jahr 2000 – dem Merger von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham - online zu stellen. Damals waren rund 40 - 60 Tests für jeden Wirkstoff und in Summe ca. 1.500 Studien im Netz. Mittlerweile sind 3.000 Studienergebnisse zu 87 Produkten online, unabhängig vom Ergebnis. Ebenfalls im Internet zu finden sind Zusammenfassungen über laufende Studien von GSK, sogenannte „Protokolle“. Dass das Interesse der Bevölkerung groß ist, zeigen die rund 25.000 Zugriffe pro Monat unter http://ctr.gsk.co.uk.
Duncan Learmouth, Senior Vice President Corporate Communications & Community Partnerships, erklärt: „Wir müssen die Menschen besser informieren, damit sie nachvollziehen können, was wir tun. Damit sie sehen, dass wir nicht versuchen, irgend etwas zu verbergen.“
Laut Frank Rockhold, Projektleiter und Senior Vice President of Statistics & Epidemiology, war die Patientensicht das wesentliche Entscheidungskriterium für diesen mutigen, aber umstrittenen Schritt: „Was würden Sie wissen wollen, wenn Sie selbst Patient oder Angehöriger wären? Die Antwort: Alles. Soweit wir wissen, bietet keiner unserer Mitbewerber so viel Transparenz.“.
Patientengruppen wünschen sich oftmals eine für Laien leicht verständliche Schlussfolgerung oder zumindest eine Zusammenfassung der komplizierten medizinischen Sachverhalte. Beides ist aufgrund der derzeitigen Gesetzgebung (Verbot der Laienwerbung) nicht möglich, da es als Marketing- oder Promotionmaßnahme gewertet werden könnte. Womit jedoch gegen Ende des Jahres zu rechnen ist, ist eine benutzerfreundlichere Suchfunktion.
08. September 2008
Europaweite Studienergebnisse zu Morbus Parkinson
Experten fordern zuverlässigere und besser steuerbare Symptomkontrolle für Patienten mit Morbus Parkinson, denn nur jeder dritte Patient hat die Symptome seiner Erkrankung Tag und Nacht unter Kontrolle – so das Ergebnis der Europastudie „Real Life, Real PD“, die Ende August erstmals präsentiert wurde.
Die Aufforderung „zuverlässigere und besser steuerbare Symptomkontrolle“ gründet sich auf den Ergebnissen der „Real Life, Real PD“ - Studie, die von der „Europäischen Gesellschaft für Morbus Parkinson (EPDA)“ mit Unterstützung von GlaxoSmithKline unter Teilnahme von rund 3000 Patienten durchgeführt wurde.
Die Studie beschäftigte sich mit den sonst weniger im Blickpunkt stehenden Aspekten der Lebensqualität von Morbus Parkinson (MP) und zeigte, dass mehr als 2/3 der Patienten die Symptome ihrer Erkrankung über Tag und Nacht nicht unter Kontrolle haben. Mehr als die Hälfte der Betroffenen müssen ihren Tag rund um die Einnahme der Medikamente planen bzw. haben Probleme mit Alltagstätigkeiten wie „sich waschen“, „baden“ oder „anziehen“. Mehr als ¾ der Patienten haben Schwierigkeiten am Morgen und während des Tages und nahezu ebenso viele berichten über Schlafstörungen. Außerdem wurde mehrheitlich über Symptome wie Angst, Frustration oder Sorge berichtet.
Fabrizio Stocchi, Professor für Neurologie am IRCCS San Raffaele in Rom, Italien meint dazu: “Die Parkinson’sche Erkrankung ist eine sehr komplexe Krankheit, die nicht nur den Bewegungsapparat betrifft, sondern auch andere Aspekte des täglichen Lebens signifikant beeinflusst. Vereinfachte Behandlungsstrategien sind eine Möglichkeit für Patienten, eine bessere Kontrolle ihrer Erkrankung zu erzielen. Wir hoffen, dass diese Empfehlungen die medizinische Gemeinschaft ermutigen, auf individuelle Bedürfnisse der Patienten mehr einzugehen und ihnen zu helfen, den größtmöglichen Nutzen aus ihrer Therapie zu ziehen.“
Mary Baker (MBE), Vorsitzende der WHO Arbeitsgruppe für Morbus Parkinson und Mitglied des europäischen Gremiums, sagt zu den Empfehlungen: „Diese Studie hat einige der Kernpunkte aufgezeigt, die für Parkinson Patienten wirklich wichtig sind. Wir können aufgrund dieser Daten nun endlich klare und praktische Empfehlungen geben, um das Management von MP zu verbessern und die Lebensqualität der Patienten zu steigern. Interdisziplinäre Teams sind hocheffektiv, aber ohne Integration der Patienten und Kommunikation mit den Betroffenen können Patienten nicht das Maximum an Nutzen aus ihrer Therapie herausholen. Wir ermutigen medizinisches Fachpersonal, unsere Empfehlungen jetzt umzusetzen, um in Zukunft ein noch zufriedenstellenderes Management der Parkinson Erkrankung zu erreichen.“
Zehn Empfehlungen des „Europäischen Gremiums von Gesundheitsexperten“ (basierend auf den Ergebnissen der „Real Life, Real PD“-Studie):
- Behandlung von MP soll zuverlässigere und besser steuerbare Symptomkontrolle ermöglichen und einfacher in den Alltag integrierbar sein
- Interne Kommunikation des Behandlungsteams soll verbessert werden, um den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Patienten besser nachkommen zu können
- Patienten sollen im Gespräch mit dem Arzt ermutigt werden, ihre Bedürfnisse und Erwartungen deutlicher zu präzisieren
- Partner, Angehörige und Pflegepersonal sollen mehr in die Kommunikation mit den Ärzten integriert werden
- Komplexität der Erkrankung soll den Patienten und der Gesellschaft näher gebracht werden, um ein größeres Verständnis für MP zu erzielen
- Ärzte sollten sich vermehrt auch die nicht-motorischen Symptome ihrer Patienten bewusst machen
- Zum besseren Management des MP wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten, die sehr vertraut sind mit den Behandlungsplänen ihrer Patienten, empfohlen
- Pflegepersonal sollte eine stärkere Rolle hinsichtlich der Bedarfsermittlung der Patienten zukommen
- Patienten sollen als Individuen gesehen werden, nicht nur bezüglich ihres Therapieplans, sondern auch fokussiert auf den persönlichen Lebensstil und ihre Erwartungen an ein Leben mit Parkinson
- Patientenselbsthilfegruppen und -organisationen sollen aussagekräftige Informationen für Patienten und deren Familien leicht zugänglich anbieten
Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass es viele Aspekte des Morbus Parkinson gibt, über die nicht viel gesprochen wird, die aber verbessert werden müssen, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Empfehlungen ist online unter www.epda.eu.com erhältlich.
15. August 2008
Erstmalig konnte ein positiver Effekt einer Therapie auf den Krankheitsfortschritt bei der „Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)“ nachgewiesen werden
Bis heute war Raucherentwöhnung die einzige Intervention, mit der man nachweislich den fortschreitenden Verlust an Lungenfunktion positiv ändern konnte. Dieser Verlust ist ein wichtiger Indikator der Krankheitsprogression. Aktuelle Studienergebnisse zeigen nun, dass eine Kombinationstherapie aus Bronchienerweiterer und Entzündungshemmer zu einer signifikanten Reduktion des Verlustes an Lungenfunktion bei COPD- Patienten führt.
Am 15. August veröffentlichte Studienergebnisse zeigen erstmals, dass eine medikamentöse Behandlung die Krankheitsprogression der „Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)“ verlangsamen kann, indem der Verlust an Lungenfunktion reduziert werden konnte1. Somit zeigte eine medikamentöse Therapie erstmalig einen positiven Einfluss auf den Verlauf dieser schwerwiegenden Lungenerkrankung, die weltweit für mehr als 3 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich ist.2 In Österreich leidet etwa jeder zehnte Erwachsene ab 40 Jahren an einer behandlungsbedürftigen Form der COPD, die am häufigsten durch langjähriges Rauchen verursacht wird.3
Die Ergebnisse, publiziert im “American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine”, wurden aus den Daten von mehr als 6,000 COPD-Patienten der bereits letztes Jahr veröffentlichten TORCH-Studie (TOwards a Revolution in COPD Health) gewonnen.
Kommentiert wurden die Ergebnisse von Professor Bartolome Celli von der Abteilung für Lungenkrankheiten und Intensivmedizin, Caritas-St Elizabeth’s Medical Centre, Boston, Massachusetts, USA, Erstauthor und Mitglied des Lenkausschusses der TORCH Studie folgendermaßen: “Diese Ergebnisse erweitern die nachgewiesenen Vorteile, die COPD-Patienten von der von uns untersuchten Kombinationstherapie gewinnen können. Die Prognose für COPD-Patienten ist im Allgemeinen schlecht, sodass eine Therapie, die den Verlauf der Krankheitsprogression positiv beeinflussen kann, eine bedeutende Weiterentwicklung im Management der COPD darstellt.“
1. Celli BR, et al. Effect of Pharmacotherapy on Rate of Decline of Lung Function in COPD: Results from the TORCH Study. Am. J. Respir. Crit. Care Med. 2008:200712-1869OC.
2. WHO. Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD): Fact Sheet No. 315. In: WHO, editor. COPD, 2008.
3. Schirnhofer et al. COPD Prevalence in Salzburg, Austria: Results From the Burden of Obstructive Lung Disease (BOLD) Study. Chest 2007:131:29-36.
02. Juli 2008
Erster Prä-Pandemie-Impfstoff zugelassen
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat den ersten prä-pandemischen Grippe-Impfstoff in der EU zugelassen. Der Impfstoff ist bisher der einzige, der bereits vor dem Ausbruch einer Pandemie gegen das H5N1-Vogelgrippevirus eingesetzt werden kann. Durch ein neues Adjuvanssystem, das das Immunsystem unterstützt, ist der Prä-Pandemie-Impfstoff gegen verschiedene H5N1-Virusvarianten wirksam. Eine Reihe von Regierungen hat bereits Interesse an einer Bevorratung des Impfstoffs bekundet.
Die nächste Grippe-Pandemie ist nach Experten-Meinung statistisch gesehen bereits überfällig. Niemand weiß genau, wie der Erreger aussehen wird, es ist jedoch wahrscheinlich, dass er aus dem H5N1-Vogelgrippevirus hervorgeht. Der prä-pandemische Grippe-Impfstoff von GlaxoSmithKline wurde mit dem H5N1-Vietnam-Stamm entwickelt und zeigte in Studien zusätzliche Wirksamkeit gegen drei weitere Varianten des H5N1-Stammes. Diese so genannte Kreuzprotektion ist eine essenzielle Eigenschaft für einen prä-pandemischen Impfstoff: Er muss es ermöglichen, eine Immunantwort gegen einen noch nicht bekannten Virusstamm in der Bevölkerung aufzubauen.
Potenzielle Kreuzprotektion gegen künftige Pandemie-Erreger
Der prä-pandemische Impfstoff besteht aus inaktivierten Bestandteilen des Vogelgrippevirus Influenza A/Vietnam und einem patentierten Adjuvanssystem von GlaxoSmithKline. Nach Immunisierung von Versuchspersonen mit dem Vietnam-Impfstoff konnte ein vierfacher Anstieg neutralisierender Antikörper auch gegen die derzeit in Europa und Afrika kursierenden Vogelgrippe-Varianten Indonesia, Anhui und Turkey festgestellt werden: 77,1 % der geimpften Personen zeigten eine ausreichende Immunantwort gegen die Variante Indonesia, 75 % gegen Anhui und 85 % gegen Turkey.(1) Dieses als Kreuzprotektion bezeichnete Phänomen wurde im Tiermodell bestätigt: keines der geimpften Tiere verstarb nach Infektion mit Vogelgrippe-Virus.(2) Die europäische Zulassungsbehörde hebt einen „klinisch wertvollen Grad von Kreuzprotektion“ durch Impfung mit dem prä-pandemischen Impfstoff hervor.(3)
Der Impfstoff wurde für Personen zwischen 18 und 60 Jahren zugelassen. Die Impfung erfolgt in zwei Dosen, die mit drei Wochen Abstand verimpft werden. Studien bei Kindern und Jugendlichen unter 18 sowie älteren Menschen über 60 Jahre laufen bereits.
Influenza H5N1 kann zu schweren Erkrankungen bei Vögeln und Menschen führen. Bisher wurden bei der WHO 382 Infektionen von Menschen in 14 Ländern gemeldet. Davon starben 241 Menschen (63 %).(4) Es wird befürchtet, dass sich das H5N1-Vogelgrippevirus so verändern könnte, dass es sich von Mensch zu Mensch überträgt.(5) In der Bevölkerung besteht bisher in der Regel keine Immunität gegen das H5N1-Virus, so dass dies der Ursprung einer Pandemie sein könnte.
Antigen (rechts) und Adjuvans (links) werden direkt vor der Verimpfung miteinander vermischt.
Durch die Impfstoff-Forschung von GSK wurde nun ein Meilenstein erreicht und es können voraussichtlich zwei große Herausforderungen bei Eintreten einer Pandemie gemeistert werden. Die erste Herausforderung ist, dass der Erreger nicht genau vorhergesagt werden kann. Durch das völlig neue Adjuvanssystem im prä-pandemischen Impfstoff kann nun die Immunantwort so verstärkt werden, dass eventuell auch derzeit noch unbekannte Virus-Stämme abgedeckt werden könnten.(1,2)
Die zweite Herausforderung: Es müssen große Mengen von Impfstoff produziert werden. Der prä-pandemische Impfstoff zeigt durch das Adjuvanssystem einen Antigen-sparenden Effekt. Die nötige Antigenmenge im Impfstoff kann reduziert werden, so dass die Produktion von größeren Mengen an Impfstoff möglich wird. Eine stark immunisierende Wirkung konnte bereits mit nur 3,75 µg Virus-Antigen festgestellt werden.
Vorbereitungen auf eine Pandemie
In den ersten Monaten nach dem Ausbruch einer Pandemie sollen antivirale Medikamente die schlimmsten Symptome lindern und eine ungehinderte Ausbreitung eindämmen. Der Bevorratung mit antiviralen Medikamenten wird daher eine besondere Bedeutung beigemessen. Zugleich soll nach Ausbruch der Pandemie ein spezifischer Pandemie-Impfstoff produziert werden, der jedoch aufgrund der Komplexität der Impfstoffherstellung erst vier bis sechs Monate später zur Verfügung stehen würde. Ein Prototyp eines solchen Pandemie-Impfstoffs von GlaxoSmithKline wird demnächst voraussichtlich ebenfalls in der EU zugelassen. Bei diesem Prototyp handelt es sich um das Rezept für den Impfstoff, dem im Pandemiefall als letzte Zutat Bestandteile des aktuellen Pandemie-Erregers beigesetzt werden.
GlaxoSmithKline unterstützt Regierungen, Gesundheitsbehörden und interessierte Unternehmen weltweit bei deren Vorbereitungen auf eine Pandemie. Bisher wurden bereits zwei Milliarden Dollar in die Impfstoffentwicklung und die Erhöhung der Produktionskapazitäten investiert. GSK hat bereits in den 90er Jahren die Grundlage für ein umfassendes Pandemie-Impfstoffprogramm gelegt, indem der Standort Dresden kontinuierlich aufgebaut und weiter entwickelt worden ist. Allein am Standort Dresden wurden 125 Millionen Euro eingesetzt, um ab 2008 die Menge der produzierten Impfstoffe verdoppeln zu können.
1. Leroux-Roels I et al, Broad Clade 2 Cross-Reactive Immunity Induced by an Adjuvanted Clade 1 rH5N1 Pandemic Influenza Vaccine (in Press) PLoS ONE, Februar 2008
2. Baras B, Stittelaar KJ, Simon JH, Thoolen RJMM, Mossman SP, et al (2008) PLoS ONE 3(1): e1401. doi:10.1371/journal.pone.0001401
3. Pressemitteilung der EMEA (21. Februar 2008), http://www.emea.europa.eu/whatsnewp.htm
4. Cumulative number of confirmed human cases of avian influenza A/(H5N1) reported to WHO, Stand 30. April 2008: http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/country/cases_table_2008_02_05/en/index.html
5 Global pandemic influenza action plan to increase vaccine supply, WHO September 2006 (http://whqlibdoc.who.int/hq/2006/WHO_IVB_06.13_eng.pdf; 7. Februar 2008)
20. Juni 2008
GlaxoSmithKline führt beim Zugang zu Medizin
Am 16. Juni wurde erstmals ein weltweites Ranking veröffentlicht, in dem Pharmaunternehmen von der unabhängigen Charity-Organisation Access to Medicines Foundation nach ihrem Beitrag zum verbesserten Zugang zu Medizin beurteilt wurden. Den Projektleitern der Foundation zufolge hat jeder Dritte keinen Zugang zu wichtigen und leistbaren Medikamenten oder Impfstoffen. Ein verbesserter Zugang zu Medizin könnte jährlich 10 Millionen Menschenleben retten.
GlaxoSmithKline steht an der Spitze der Top 20 und führt bei 5 von 8 Kategorien: Forschung & Entwicklung, Preisfestsetzung, Patente und Lizenzen sowie Medikamentenspenden. Andrew Witty, neuer CEO von GSK, hat in einem Interview in der Financial Times bestätigt, dass sich GlaxoSmithKline auch weiterhin für den verbesserten Zugang zu Medizin einsetzen und u.a. an der Herstellung eines Impfstoffes gegen Malaria forschen wird. Für ihn zeigt die führende Position von GSK das Engagement der MitarbeiterInnen, den speziellen Problemen in Entwicklungsländern innovativ, verantwortungsvoll und v.a. nachhaltig zu begegnen.
Der „Access to Medicines Index“ reiht Pharmaunternehmen nach deren Bemühungen, die Lücke zwischen Verfügbarkeit von und Zugang zu Medizin zu schließen und ermutigt sie zu mehr Engagement. Er wurde von der ATM Foundation in Zusammenarbeit mit Innovest in mehr als zweijähriger Recherchearbeit erstellt und geht weit über die Beurteilung von Hochglanzbroschüren oder Einzelaktionen hinaus. Das Projekt wurde von einem Dutzend Fondsmanagern wie F&C, Morley, Sarasin, Henderson und Schorders begleitet. Deren Aussagen zufolge kann das Engagement für den Zugang zu Medizin auf lange Sicht den Unternehmenswert von Pharmafirmen beeinflussen. Für Investoren und Analysten ist der neue Index ein Meßinstrument, das ihnen hilft, den langfristigen Anlagewert der Unternehmen einzuschätzen.
Im Index wurde mit Hilfe von 8 Kriterien versucht, gesellschaftliche Verantwortung zu quantifizieren und dadurch den Pharmaunternehmen die Möglichkeit zu geben, sich mit Branchenkollegen zu messen und zu verbessern. Jedes einzelne Kriterium wurde zusätzlich gewichtet: Management sowie Forschung & Entwicklung mit je 20 %, Preisfestsetzung und Kapazität mit je 15 %, Patente und Einfluß mit je 10 %, Medikamentspenden mit 6 % und Menschenliebe mit 4 %. Weitere Informationen finden Sie unter www.atmindex.org.
(1) Die Access to Medicine (kurz ATM) Foundation mit Sitz Haarlem/Niederlande hat Charity Status und wird nach einem Ethikkodex von einem Gremium geführt. Innovest wurde 1995 gegründet, mit der Aufgabe, für Investoren Risiken sowie potenziellen Nutzen abseits bekannter Pfade zu identifizieren und so Nachhaltigkeit und Finanzen zu vereinen.
02. Juni 2008
Studie zur Lebensqualität von Parkinson-PatientInnen
Die Ergebnisse einer europaweit von der European Parkinson’s Disease Association (EPDA) durchgeführten und von GlaxoSmithKline gesponserten Studie zeigen, dass die Kontrolle der Symptome und die strikte Einhaltung der verordneten Dosierung eine deutliche Auswirkung auf die Lebensqualität von Parkinson-PatientInnen hat.
In Österreich haben 23 Frauen und 21 Männer im Durchschnittsalter von 63,6 Jahren an der Umfrage teilgenommen, wovon vier von fünf Personen seit mehr als 3 Jahren an Parkinson leiden. Ebenso viele fühlen sich durch diese Krankheit tagsüber in ihrer Funktion beeinträchtigt und haben Schwierigkeiten mit dem Einschlafen.
Parkinson beeinflusst auch die Nachtruhe der Betroffenen: 62 Prozent wachen aufgrund ihrer Erkrankung ein- oder mehrmals auf. Ein Viertel beklagt die Schlafqualität, aber nur 3 von 10 geben Schmerzen als Ursache dafür an.
Drei Viertel finden, dass sie ihre Symptome – über 24 Stunden gerechnet – nicht ganz unter Kontrolle haben.
Mehr als die Hälfte plant ihr tägliches Leben rund um die Zeiten der Medikamenteneinnahme. Ebenfalls 55 Prozent haben mit dem Gleichgewicht zu kämpfen und knapp 50 Prozent empfinden Selbstorganisation und Erinnerungsvermögen als problematisch.
Symptome auf der Gefühlsebene sind gedrückte Stimmung (55 %) sowie Sorge und Angst (je 41 %) – was sich bei jedem Vierten negativ auf die Beziehung auswirkt.
Auf die Frage, was die PatientInnen gerne ändern würden, wird an erster Stelle eine Verbesserung der täglichen Lebensbedingungen genannt, gefolgt von dem Wunsch, tagsüber nicht so müde zu sein.
Die europaweiten Ergebnisse werden beim 12. European Federation of Neurological Societies Congress von 23. – 26. August 2008 präsentiert.
Über die Umfrage “Real Life, Real PD”: Die Real Life, Real PD Umfrage wurde in Partnerschaft mit einem europäischen Lenkungsausschuss, bestehend aus Parkinson-Experten, entwickelt und von der European Parkinson’s Disease Association (EPDA) und GSK durchgeführt. Methode: Europaweit haben an die 3.000 Personen in 30 Ländern an der Umfrage zum Alltagsleben von Parkinson-PatientInnen (55 % Männer, 45 % Frauen) mit einem Durchschnittsalter von 63 Jahren teilgenommen. Mehr als die Hälfte der Befragten leidet seit mehr als 6 Jahren an Parkinson. Rekrutiert wurden die Teilnehmer von der jeweils lokalen European Parkinson’s Disease Association (EPDA).
Über EPDA: Das Hauptziel der Patientenorganisation EPDA mit 39 Mitgliedern ist es, das Leben der von Parkinson betroffenen Personen, ihren Familien und Betreuern zu erleichtern durch einen konstruktiven Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie durch Ermunterung und Unterstützung der Entwicklung von nationalen Parkinson-Organisationen.
27. Mai 2008
www.glaxosmithkline.at ist jetzt weiblich
Im Zuge des Re-Launches der Website www.glaxosmithkline.at ist relativ bald die Frage aufgetaucht, ob es im Text beispielsweise „PatientInnen“ heißen soll oder „Patienten“, kombiniert mit dem Hinweis, dass damit natürlich auch Frauen gemeint sind. GSK Österreich hat sich für die dritte Möglichkeit - die weibliche Anrede - entschieden, denn die Gesundheitsbranche ist weiblich. Per Ende 2006 gab es in Österreich 92 % Pflegerinnen (1), 77 % Apothekerinnen (2), und 49 % Ärztinnen (3), Tendenz steigend. Bei GSK Österreich selbst liegt der Frauenanteil bei stolzen 70 %.
Der Internet-Auftritt der GSK-Gruppe ist weltweit gleich, die österreichische Website jedoch hat eine weitere Besonderheit zu bieten: Adressatenorientierung. Es wird kurz „Über uns“ berichtet, vor allem jedoch ist diese Homepage „Für Patientinnen“, „Für Ärztinnen & Apothekerinnen“, „Für Bewerberinnen“ und „Für Journalistinnen“.
Zufall, aber erwähnenswert: Im Fotoarchiv von GSK gibt es einige wenige Bilder aus der Vergangenheit, darunter auch ein ganzseitiges Inserat „Glaxo Builds Bonnie Babies“, das am 27. Mai 1908 in der Daily Mail erschienen ist. Der Auftritt nach außen vor exakt 100 Jahren! Auf der Homepage ist u.a. nachzulesen, dass 1908 in London die „Glaxo-Filiale“ eröffnet und das erste Buch über Babys herausgegeben wurde.
Als das ethischste Pharmaunternehmen (4) hält sich GSK selbstverständlich strikt an das Verbot der Laienwerbung laut Arzneimittelgesetz und bietet selbst auf den durch Passwort geschützten Seiten für Ärztinnen und Apothekerinnen „nur“ neutrale Produktinformationen, keine Werbung. Fachinformationen sind auf der Website der AGES (Österr. Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) unter http://pharmaweb.ages.at/pharma_web/index.jsf zu finden.
24. April 2008
mobilising4malaria: 25. April ist Welt-Malaria-Tag
Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria. Pro Jahr gibt es weltweit schätzungsweise 500 Millionen Malariafälle. 40 % der Weltbevölkerung leben mit dem Risiko, durch Moskitostiche infiziert zu werden. Betroffen sind vor allem Einwohner in tropischen und subtropischen Gebieten. Von der wirtschaftlichen Seite betrachtet: Malaria verlangsamt das Wirtschaftswachstum in Afrika jährlich um 1,3 %. Schätzungen zufolge könnten durch eine Kontrolle der Krankheit auf kurze Sicht zwischen 3 und 12 Mrd. $ pro Jahr eingespart werden.
Der Beitrag von GlaxoSmithKline im Kampf gegen Malaria
Forschung für neue Medizin und Impfstoffe gegen Malaria
In Tres Cantos (Spanien) betreibt GSK seit 2000 eine eigene Forschungsabteilung im Kampf gegen die typischen Krankheiten in Entwicklungsländern. Medikamente für diese Regionen müssen nicht nur sicher und gut verträglich sein, sondern auch einfach einzunehmen und vor allem preisgünstig. Das Forschungsteam von GSK arbeitet intensiv an der Entwicklung des ersten Impfstoffes für Kinder in Afrika. Geplant ist die Einreichung bei den Zulassungsbehörden im Jahr 2010; die Phase II in der klinischen Forschung (Test an PatientInnen) ist erfolgreich verlaufen!
Vorzugspreise
Die ärmsten Länder der Welt erhalten GSK Malaria-Medikamente und Impfstoffe zu Vorzugspreisen, abhängig vom durch die Weltbank definierten Bruttonationaleinkommen, dem Auftragsvolumen und der Länge des Liefervertrages. Dieses abgestufte Preismodell ermöglicht Preisreduktionen um bis zu 90 % vom Originalpreis.
Partnerschaften und Programme
GSK arbeitet mit starken Partnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich zusammen, um Malaria zu bekämpfen. Neben der Malaria Vaccine Initiative (MVI) zählen dazu vor allem die GSK African Malaria Partnership (AMP) mit Ausbildungs- und Verhaltensprogrammen in Afrika und die Medicines for Malaria Venture (MMV) zur Versorgung der Entwicklungsländer mit wirksamen Malaria-Medikamenten. Im Rahmen der African Malaria Partnership schult GSK beispielsweise Mütter, wie sie ihre Kinder vor Malaria schützen können. GSK ist außerdem Hauptsponsor der neuen Website www.mobilising4malaria.org. Dabei handelt es sich um eine Interessensvertretung, die auf die mangelhaften Ressourcen zur Bekämpfung der Krankheit und die dringend benötigte Unterstützung durch die Zivilgesellschaft, darunter auch die Medien, hinweist.
Freitag, 11. April 2008, Wien
GlaxoSmithKline spendet 412 Mio. € für humanitäre Zwecke
Im Jahr 2007 hat GSK in mehr als 100 Ländern Gesundheits- und Hilfsprojekte unterstützt. Darunter langfristige Programme wie zu der Bekämpfung von Malaria, der Ausrottung der „Elefantenkrankheit“ (Lymphatische Filariose) und der Aufklärung und Prävention bei HIV/AIDS. Nach Naturkatastrophen ist Soforthilfe lebenswichtig. Durch die rasche Versorgung mit Medikamenten konnte beispielsweise den Flutopfern in Mexiko und den Einwohnern in Bangladesch geholfen werden, wo ein Wirbelsturm zahlreiche Dörfer zerstört hat.
GSK hat an die vier Prozent des Gewinnes vor Steuern für humanitäre Zwecke ausgegeben. Das ist viermal soviel wie die an der Londoner Börse notierten Top 100 Unternehmen mit durchschnittlich einem Prozent. Von den 412 Mio. € entfallen 327 Mio. € auf Medikamente, 60 Mio. € auf Geldspenden und 25 Mio. € auf Transport, Logistik und Hilfsgüter.
Der Vorstandsvorsitzende JP Garnier erklärt das soziale Engagement von GSK mit den Worten: „Ich möchte, dass GSK zur Lösung der weltweiten Gesundheitsprobleme beiträgt – nicht nur durch Medikamente und Impfstoffe, sondern auch durch die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Gesundheitseinrichtungen. Zu unseren Aufgaben als Gesundheitsunternehmen gehört auch, die Lymphatische Filariose zu eliminieren, AIDS-Initiativen zu unterstützen, Malaria zu bekämpfen oder Diabetes zu verhindern. Unsere Partnerschaften geben überall auf der Welt vielen Menschen eine Zukunftsperspektive und die Chance auf ein gesünderes, besseres Leben.“
Weitere Informationen finden Sie im Corporate Social Responsibility Report oder im CSR-Review (Kurzversion) unter http://www.gsk.com/responsibility/index.htm.
03. März 2008
GlaxoSmithKline reduziert Medikamentenpreise für Entwicklungsländer um bis zu 40 %
Die ärmsten Länder der Welt erhalten seit 11 Jahren HIV-Medizin von GlaxoSmithKline zu Selbstkosten. Jetzt reduziert GSK die Vorzugspreise bereits zum 5. Mal seit deren Einführung.
Diesmal um durchschnittlich 21 %, dank Kostensenkung bei aktiven Inhaltsstoffen und Effizienzsteigerungen in Produktion und Versand. GSK gibt die erzielten Einsparungen 1:1 weiter. Die größte Preisermäßigung mit knapp 40 % betrifft Ziagen Sirup (Wirkstoff Abacavir; hauptsächlich bei Kindern angewandt).
Die neuen Preise gelten unabhängig von der Abnahmemenge seit 19. Februar für den öffentlichen Sektor und für gemeinnützige Organisationen in 64 Ländern: Entwicklungsländer, Schwarzafrika sowie Länder mit anerkannten Projekten von Global Fund und PEPFAR (President’s Emergency Plan for AIDS Relief).
GlaxoSmithKline engagiert sich seit langem für den Zugang zu Arzneimitteln und Impfstoffen für Menschen in Entwicklungsländern. Bei Impfstoffen gewährt GSK seit über 20 Jahren beachtliche Preisnachlässe für Regierungen, Charity-Organisationen und Agenturen für öffentliche Gesundheitsprogramme.
JP Garnier, CEO GlaxoSmithKline: „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, welche verheerende Auswirkungen HIV/AIDS haben kann. Wir werden uns auch weiterhin auf die Forschung und Entwicklung von neuen Arzneimitteln und Impfstoffen konzentrieren und Partnerschaften schließen, um den Zugang zu Medikamenten und die Investitionen in Entwicklungsländern zu verbessern.“
Liste mit Preisreduktionen: http://www.gsk.com/media/pressreleases/2008/2008_pressrelease_0218.htm
27. Februar 2008
2007 hat GlaxoSmithKline 734 Patientengruppen in Europa mit 7 Mio. € unterstützt
Ethik – ein in der Pharmabranche vielzitiertes Schlagwort. Um den höchsten ethischen Ansprüchen zu genügen, hat sich GlaxoSmithKline als erstes Pharmaunternehmen vor einem Jahr freiwillig dazu verpflichtet, europaweit die Zusammenarbeit mit Patientengruppen offen zu legen.
Mitte Februar wurden zum zweiten Mal alle Informationen über die Art der Zusammenarbeit, die Höhe der finanziellen Unterstützung und den prozentuellen Anteil am Gesamtbudget der Patientengruppe auf den Webseiten der lokalen GSK-Niederlassungen online gestellt. Im Jahr 2007 hat GSK an die 7 Mio. € für den Support von 734 Patientengruppen in Europa zur Verfügung gestellt.
In Österreich wurden im Vorjahr fünf Vereine mit insgesamt 17.000 € gesponsert: Epilepsie Dachverband Österreich (EDÖ), Österreichische Gesellschaft für Bipolare Erkrankungen (ÖGBE), Österreichische Lungenunion (ÖLU), Selbsthilfegruppe Pulmonale Hypertension (PPH) und Verein Positiver Dialog. Diese Zuwendungen betragen zwischen 6,8 und 13 % des Gesamtbudgets der Gruppen, wobei die Zusammenarbeit mit einigen Organisationen seit über 10 Jahren besteht.
Heuer wurde die Transparenzrichtlinie erstmals auf die Internationale Region ausgeweitet. Daher ist bekannt, dass GSK im Jahr 2007 rund 150 Patientengruppen in 188 Ländern im Asien-Pazifik-Raum, Australasien, Lateinamerika und Kanada mit ca. 3,5 Mio. € unterstützt hat.
Die Zusammenarbeit mit Patientengruppen ermöglicht einen grundlegenden Einblick in die Bedürfnisse von Patienten und deren Krankheiten, was wiederum bei der Erforschung neuer Arzneimittel und Impfstoffe wichtig ist.
Eddie Gray, Präsident von GSK Europa: „Wir unterstützen die „Patientenstimme“ und fördern konstruktive Diskussionen mit allen Beteiligten im Gesundheitswesen. Beide – GSK und Patientengruppen - haben eine gemeinsame Vision: verbesserten Zugang zu effektiver Behandlung und Service für Patienten.“
GSK Europa hat sich in der Zusammenarbeit mit Patientengruppen zu folgender Vorgangsweise verpflichtet:
- Jedes Engagement von GSK in Zusammenhang mit Patientengruppen muss nachvollziehbar und transparent sein.
- GSK ist nicht berechtigt, schriftliche Materialien von Patientengruppen zu genehmigen und wird dies auch nicht anstreben.
- GSK ist es untersagt, selbst Patientengruppen zu gründen und/oder als Einzelsponsor Patientengruppen zu unterstützen.
- Für GSK kommen nur langfristige Partnerschaften mit Patientengruppen über zwei bis drei Jahre in Frage.
- GSK fordert von Patientengruppen keine Empfehlungen für Arzneimittel.
- Um bei Klinischer Forschung die optimale Rekrutierung sicher zu stellen, ist es GSK-Mitarbeitern aus den Bereichen Klinische Forschung oder Medizin gestattet, mit Patientengruppen zusammenzuarbeiten.
Glaxo Baby Book
Das im Jahre 1908 erstmals publizierte Glaxo Baby Book war bis in die späten 70er Jahre ein gefragter Ratgeber unter Müttern.

zum Film